Herbern trifft im Halbfinale auf Nordkirchen

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WSC-Neuzugang Markus Löwen (rechts) im Zweikampf mit Kamens Bastian Sudhaus. Er erhielt ein Sonderlob von Trainer Öztürk für seine ruhige und besonnene Spielweise.

Werne - Der Landesligist SV Herbern trifft am Donnerstag im Halbfinale beim Vorbereitungsturnier des Werner SC ab 18 Uhr auf den FC Nordkirchen.

Der VfL Kamen spielt am Donnerstag ab 20 Uhr gegen den Bezirksligisten und Ligarivalen TuS Ascheberg.

Am Dienstag machte der FC Nordkirchen zunächst durch einen 3:0-Erfolg gegen die SG Selm den Sprung ins Halbfinale mit vier Punkten perfekt.  Selm (ebenfalls vier Punkte) schied auf Grund des schlechteren Torverhältnisses aus. Die Tore für den FCN erzielten Jonas Wilde (39.). Daniel Czysch (73.) und Marcel Voß (75.).

Ascheberg siegte danach am späten Abend mit 2:0 gegen den Vorjahressieger Westfalia Rhynern II durch Tore von Yannick Westhoff (37.) und Johannes Sanddhowe (80.). Ascheberg wurde ungeschlagen mit fünf Punkten Gruppensieger. 

 

Vorrunde, Gruppe A: SV Drensteinfurt – SV Herbern 0:4 (0:2). Durch einen ungefährdeten Erfolg gegen den Bezirksligisten SV Drensteinfurt siegte das Team von Trainer Holger Möllers und hat seine Favoritenrolle als höchstklassiger Vertreter bei diesem Turnier trotz des Fehlstarts bestätigt.

Schütte und Vogt verletzt runter

Dabei hielt der mit Möllers bestens befreundete Trainer Ivo Kolobaric trainierte SVD die erste halbe Stunde gut mit und hatte auch zwei Abschlüsse. Die Blau-Gelben wurden nach einer halben Stunde stärker. Nachdem Runde noch scheiterte (34.), traf Dominick Lünemann mit einem abgefälschten Schuss von der rechten Strafraumgrenze zum 1:0 (36.). Kurz darauf schloss Julian Trapp zu früh ab (37.), traf aber per Kopfball aus kurzer Distanz nach Lünemanns Flanke zum 2.0 (45.+1). Zu dem Zeitpunkt hatte Trainer Möllers schon zweimal verletzungsbedingt gewechselt – Bastian Schütte musste mit einem Pferdekuss runter, Fabian Vogt mit einer Knieverletzung.

Nach der Pause bestimmten die Herberner komplett das Spielgeschehen. Nachdem der eingewechselte Carlo Bentrup zweimal aus kurzer Distanz scheiterte (47., 53.), machte er nach 65 Minuten alles klar mit dem 3:0. „Vor allem in der zweiten Halbzeit war ein Klassenunterschied erkennbar“, sagte Herberns sportlicher Leiter Ingo Krampe. Den Schlusspunkt setzte Dennis Närdemann (84.).

SVH: Mikulic – Venneker, Vogt (28. P. Dubicki), Runde (66. Scholtysik), Kaminski, Schütte (16. D.Närdemann), Bröer (46. Ploczicki, Trapp (46. Bentrup), Lünemann, Richter, Hölscher

Tore: 0:1 (36.) Lünemann, 0:2 (45.+1) Trapp, 0:3 (66.) Bentrup 0:4 (84.) D. Närdemann

Werner SC – VfL Kamen 1:0 (0:0).  Der Gastgeber schaffte einen versöhnlichen Abschluss beim eigenen Turnier. Somit war auch Trainer Kurtulus Öztürk zufrieden. „Die Abstände haben mehr gestimmt, wird haben die Räume enger gemacht. Wichtig war auch, dass die Null wieder steht“, betonte der WSC-Coach. Der Verbund habe besser funktioniert als bei den beiden Niederlagen gegen Drensteinfurt und Herbern.

Im Gegensatz zu den beiden anderen Gruppenspielen verteidigte der WSC diesmal nicht so hoch. Dadurch gestaltete sich das Spiel zunächst ausgeglichen. Es gab einen Latten- und Pfostentreffer, ein Tor blieb aber aus.

Das änderte sich mit dem zweiten Durchgang. Daniel Durkalic, zum Wiederanpfiff gerade erst eingewechselt, nahm einen Pass mit dem Rücken zum Gegenspieler an, drehte sich geschickt um den Verteidiger und lief allein auf Gästekeeper Jens Lassak zu, der ohne Chance blieb – 1:0 (47.). Das sollte gleichzeitig schon der Siegtreffer sein.

„Wir hätten danach noch zwei oder drei Konter besser ausspielen können“, sagte Öztürk, gab aber gleichzeitig zu, dass auch die Kamener noch ihre Chancen zum Ausgleich hatten. „Wir hätten uns über einen Ausgleich sicher nicht beschweren dürfen“, stellte er offen fest.

Ein Sonderlob vom Trainer holte sich Neuzugang Markus Löwen ab, der über 90 Minuten in der Innenverteidigung laut Öztürk „einen ruhigen Ball“ spielte. Dennoch prognostizierte er weiterhin einen heißen Kampf um die Positionen. „Bislang hat mich noch keiner hundertprozentig überzeugt“, stellte der WSC-Coach klar.

WSC: Treppe (78. Rafalski) – Stöver, Thannheiser, Bruland (78. Zilligen), Saado, Niewalda (64. Seifert), Hennes (46. Durkalic), Giffey, Löwen, Simon Rohlmann

Tor:  1:0 (47.) Durkalic

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