SV Herbern auf der Suche nach Stabilität und Selbstvertrauen

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Auf der Suche nach Selbstvertrauen und Stabilität: Holger Möllers (Mitte), Bernd Löcke und die Spieler des SVH.

Herbern -  Das, was beim 6:1-Auftaktsieg gegen Burgsteinfurt noch da war, ist beim Landesligisten SV Herbern nach drei Niederlagen in Folge plötzlich futsch. Einfach weg.

Eingeübte Abläufe und vor allem das Selbstvertrauen sind zwei wichtige Faktoren, die den Blau-Gelben mittlerweile fehlen. Trainer Holger Möllers möchte den Glauben an seine Mannschaft aber nicht verlieren.

„Wir müssen unter der Woche in den Einheiten gucken, dass wir die Abläufe wieder hineinbekommen“, betont er. Dabei verweist er aber auch auf die vielen Umstellungen, die er zuletzt vornehmen musste, weil immer wieder Spieler aus verschiedensten Gründen nicht da waren. Gegen Emsdetten fehlten Robin Ploczicki, Dennis Kaminski, Daniel Krüger und Dennis Närdemann. So rückte Johannes Richter, der zuvor immer in der Innenverteidigung gespielt hatte, auf die Sechserposition. Gonzalo Conde verteidigte rechts, Tim Bröer, der auch schon mit Mittelfeld zu finden war, auf der linken Seite. Viel Rotation auf den Positionen also. „Wir müssen gucken, dass wir jetzt mal wieder einen festen Stamm finden“, betont Möllers. Zum Spiel gegen Lengerich am kommenden Wochenende sind Ploczicki, Kaminski und Krüger wieder da. Besonders von ersterem erhofft sich Möllers scheinbar wieder Stabilität. „Robin (Ploczicki) ist so etwas wie unser Motor, er hat unheimliche Qualität“, lobt der SVH-Trainer.

Wichtig wäre die Stabilität auf jeden Fall, nur so kann sich die Mannschaft auch das Selbstvertrauen zurückholen. Dass es aktuell daran mangelt, wurde in vielen kleinen Aktionen im Emsdetten-Spiel deutlich. „Das wird vorm Tor, aber auch hinten deutlich. Die Jungs denken ein Tacken zu lange nach und schon ist ein Bein dazwischen oder der Ball wieder weg“, erklärt Möllers. Diese vielen kleinen Baustellen würden sich aktuell im Ergebnis niederschlagen.

Besonders bitter verlief der Nachmittag am Sonntag für den gerade erst aus der A-Jugend hochgerückten Kilian Höring. Er wurde zwanzig Minuten nach seiner Einwechslung auf die Rechtsverteidigerposition wieder ausgewechselt.

„Das ist natürlich äußerst bitter für ihn, aber es hatte taktische Gründe, denn ich wollte unbedingt einen zweiten Stürmer bringen“, erklärt Möllers. Nachdem Co-Trainer Beppo Löcke Aufbauarbeit geleistet hatte, habe auch Höring die Situation akzeptiert und verstanden.

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