SVH: Mit Punktgewinn den Druck mindern

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Innenverteidiger Nils Venneker (links) kehrt nach seiner Rot-Sperre zurück.

Herbern - Nach dem 2:0-Erfolg über Westfalia Gemen zum Einstand von Werner Bußmann ist der Optimismus beim SV Herbern wieder größer geworden.

So glaubt der Nachfolger von Christian Bentrup fest daran, im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga (4) auch am Freitagabend gegen den Tabellenfünften SpVg. Emsdetten ein positives Ergebnis zu erzielen.

„Wir sollten was Zählbares mitnehmen, und das ist nicht aussichtslos. Denn die Mannschaft ist in guter Verfassung und auch guter Laune“, sagt Bußmann vor der vorgezogenen Partie des 26. Spieltages, die um 19.30 Uhr an der Werner Straße angepfiffen wird.

Mit einem Punkt wäre er im Vorfeld bereits zufrieden. Denn bereits ein solcher würde dem SV Herbern (24 Punkte, 28:46 Tore) ein wenig den Druck nehmen vor den Spielen gegen die direkten Konkurrenten Hammer SpVg. II (23) am 8. Mai und SV Dorsten-Hardt (ebenfalls 24) am Pfingstmontag.

Bußmann weiß bei allem Optimismus um die Stärke des heutigen Gegners. „Er gehört spielerisch sicher zu den besten Mannschaften der Liga und hat einen starken Kader“, sagt er. Nach einer kleinen Schwächephase mit Niederlagen gegen Gemen (0:2) und Roxel (0:3) hat der Erfolg am Sonntag gegen Spitzenreiter Haltern den Emsdettenern doch noch einmal die Chance eröffnet, in den Aufstiegskampf einzugreifen.

Verlieren verboten

Darum heißt es für sie in Herbern: Verlieren verboten. Der Tabellenfünfte (40 Punkte, 44:25 Tore) verfügt über eine der stärksten Defensivreihen der Liga und hat mit Isuf Asslani (19 Treffer) den Führenden der Torjägerliste in seinen Reihen sowie mit Ugur Birdir einen weiteren starken Scorer. Allerdings treffen sie in der Fremde nicht so gut. In elf Spielen erzielten die Emsdettener lediglich zwölf Tore, kassierte allerdings auch nur 14. „Das Spiel wird Aufgaben genug bereit halten“, sagt Bußmann, aber auch: „Ich glaube, wir haben die Mittel, um ein positives Ergebnis zu holen.“

Venneker kehrt zurück

Bußmann erwartet ein „munteres Spiel“, für das Innenverteidiger Nils Venneker nach Ablauf seiner Rot-Sperre aus dem Spiel gegen Mesum wieder zur Verfügung steht, und ansonsten auch alle Mann vom vergangenen Sonntag dabei sind. „Es wird eng auf der Bank – und das auch mit Qualität“, sagt Bußmann, der darauf hofft, dass sich dies auch leistungsfördernd auf die Startelf auswirken wird. Zudem hofft er darauf, dass sich Sebastian Schütte im Mai nach fast 4-monatiger Verletzungspause noch heranarbeiten kann. Wie die Startelf heute aussehen wird, mochte der Trainer nicht sagen.

Anstoß: Freitag, 19.30 Uhr, Stadion Werner Straße

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