SV Herbern auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt

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Johannes Richter klärt hier in dieser Szene vor seinem Ahauser Kontrahenten.

Herbern -  Der SV Herbern ist in seinem zweiten Spiel auf den Boden der Landesliga-Tatsachen zurückgekehrt. Nach dem 6:1-Auftaktsieg unterlag die Elf von Holger Möllers gegen Eintracht Ahaus mit 1:3 (1:2). Vor allem in der zweiten Hälfte belohnte sie sich nicht für eine tolle Moral.

Die erste Halbzeit hatten die Herberner ziemlich verschlafen. Zumindest nach dem Führungstor. Es waren gerade einmal zwei Minuten gespielt, da war Daniel Krüger auf der linken Seite geschickt worden und brachte den Ball scharf vor das Tor. Ahaus-Abwehrspieler Thorben Stratmann lenkte den Ball ins eigene Netz.

Ahaus musste sich kurz schütteln, gewann aber immer mehr die Spielkontrolle. Herbern hingegen gab die Bälle immer wieder zu schnell her. Nach einem Ballverlust von Ploczicki im Mittelfeld schaltete Ahaus in Person von Esad Dayan blitzschnell um. Der ließ Dubicki aussteigen und lief frei auf Schubert zu. Zwar wurde sein Abschluss abgefälscht, doch der Ball senkte sich ins Tor.

Herbern blieb danach weiter anfällig, setzte aber auch in der Offensive Akzente. So köpfte Krüger einen Freistoß von Eroglu an die Latte (25.) und schickte eine Hereingabe von Lünemann im Rutschen in die Arme von Eintracht-Keeper Marc Lüdiger. Direkt im Gegenzug gab beim Ahauser Konter ein Missverständnis zwischen Dubicki und Venneker, wodurch Maximilian Hinkelmann frei durchlaufen konnte – das 1:2. Davon erholten sich die Herberner nur langsam, bis zur Pause passierte nichts mehr.

Holger Möllers fand in der Kabine scheinbar die richtigen Worte, denn seine Mannschaft kam mit Schwung aus der Pause. Zunächst landete ein Angriff über Lünemann und Ploczicki bei Runde, der Lüdiger zur Parade zwang. Die anschließende Ecke köpfte Krüger nur knapp rechts vorbei (55.). Ein Freistoß vom eingewechselten Oscar Cabrera entschärfte Lüdiger ebenfalls nur knapp (68.). Von Ahaus kam im zweiten Durchgang nicht mehr viel, die Herberner waren am Drücker. Lünemanns Schuss nach einer Ecke prallte ab, Venneker schoss im zweiten Versuch wieder Lüdiger an (76.). Der lenkte einen Schuss von Krüger nur knapp über die Latte und beim Kopfball von Richter nach einer Ploczicki-Ecke hatten die Zuschauer schon den Torjubel auf den Lippen (84.).

Ahaus war im Gegenzug äußerst effektiv. Nach einem Freistoß bekam Dücker den Ball vor die Füße und versenkte eiskalt ins lange Eck – das 1:3, der Endstand.

SVH: Schubert – Dubicki, Venneker, Runde (82. Conde), Kaminski (88. Bentrup), Richter, Ploczicki, Bröer, Lünemann, Eroglu (46. Cabrera), Krüger

Tore: 1:0 (2./Eigentor) Stratmann, 1:1 (14.) Dayan, 1:2 (29.) Hinkelmann, 1:3 (85.) Dücker

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