Warsteiner Masters: Stockumer Aus in der Zwischenrunde

Stockums Trainer Ralf Gondolf hat sein Team gut eingestellt.
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Stockums Trainer Ralf Gondolf hat sein Team gut eingestellt.

Werne -  Der SV Stockum ist beim Warsteiner Masters in der Zwischenrunde ausgeschieden. Nachdem sich die Mannschaft von Ralf Gondolf am Samstag in Bönen als Vorrunden-Zweite für die Zwischenrunde qualifiziert hatte, spielte der amtierende Werner Stadtmeister auch am Sonntag ein starkes Turnier.

Allerdings verlor der SVS knapp gegen den Oberligisten Westfalia Rhynern (1:2) sowie gegen die gastgebende Spielvereinigung Bönen (2:3).

In die Vorrunde am Samstag starteten die Stockumer mit einer 1:3-Niederlage gegen den Bezirksligisten TSC Hamm. Nach einem Unentschieden gegen die IG Bönen (3:3) machten die Grün-Weißen mit Siegen gegen Flierich-Lenningsen (4:3), SSV Hamm (2:1) und Mengede 08/20 (3:1) das Weiterkommen perfekt.

Im ersten Spiel der Zwischenrunde, die im Doppel-K.o-System gespielt wurde, setzten sich die Stockumer mit 1:0 gegen den SV Frömern durch. Der Erfolg war durchaus glücklich, denn die Fröndenberger waren besser. Der SVS besaß zwei Torchancen, eine davon nutzte Tim Köhler zum 1:0-Erfolg.

Der bescherte dem SV Stockum in der Hauptrunde das Match gegen den Oberligisten Westfalia Rhynern. Ralf Gondolfs Team bewies einmal mehr seine hallenqualitäten und glich den Führungstreffer für den Favoriten durch Sandro Ünal sogar aus. Rhynern benötigte Glück und einen abgefälschten Freistoß, um das 2:1-Siegtor zu erzielen.

So musste der SVS in die Trostrunde und traf auf Gastgeber SpVg. Bönen. Drei Zeitstrafen warfen dieb Stockumer zurück. Zunächst ging Bönen in Führung, Ali Karaman glich aus. Als Torhüter Karsch das zweite Gegentor kassierte, bedachte er den Schützen mit einer abfälligen Geste und durfte zwei Minuten zuschauen. Doch wiederum Ali Karaman traf – und das in Unterzahl zum 2:2.

Die Freude aber währte nur kurz, denn 26 Sekunden später erzielte Aris Suludere das 3:2 für Bönen. Im Anschluss musste Thierry Opsölder für zwei Minuten auf die Strafbank. Das Kunststück, ein zweites Mal in Unter´zahl zu treffen, gelang dieses Mal nicht. „Wir haben uns gut aus der Affäre gezogen und eine gute Mannschaftsleistung gezeigt“, meinte Ralf Gondolf, und: „Ob das im letzten Spiel alles berechtigt war, weiß ich nicht. Wir waren eigentlich die ganze Zeit in Unterzahl.“

SV Stockum: Packheiser, Karsch – Radstaak, Th. Opsölder, C. Opsölder, Karaman, Ünal, Barthel, Köhler, Bußkamp, Eliyazici

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