WSC-Reserve peilt Klassenerhalt an

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WSC II-Trainer Thomas Matuschek

WERNE - Mit einer Woche „Verspätung“ starten auch die Reserveteams des Werner SC und des SV Herbern an diesem Wochenende in die neue Saison. Im zweiten Jahr im neuen Fußballkreis Münster bleibt das Ziel bei der WSC-Reserve aber bescheiden. Trainer Thomas Matuschek (WSC II) peilt den Klassenerhalt an.

Die Reserve des Werner SC hat eine bescheidene Vorbereitung hinter sich. Immer wieder fehlten Trainer Thomas Matuschek zahlreiche Spieler aufgrund von Arbeit, Verletzungen und Urlaub. „Da konnte man kaum spielen, geschweige denn trainieren. Das ist natürlich nicht befriedigend, man hat keine Möglichkeit sich einzuspielen“, ärgert er sich. Für eine leistungsorientierte Klasse wie die Kreisliga A müsse sich dann doch der ein oder andere noch hinterfragen und noch eine Schüppe drauflegen. „Aber eigentlich bin ich generell mit der Einstellung der Mannschaft zufrieden, es muss nur hier und da ein bisschen mehr kommen“, betont Matuschek.

Besonders imponiert hat ihm der Einsatz der beiden A-Jugendlichen Lukas Schmitt und Henri Stoschek. Die beiden schaffen es so in die Startelf gegen GW Hohenholte, Vizemeister der Vorsaison, am Sonntag. „Die beiden haben immer alles gegeben“, lobt er. Um auf die Kragenweite Hohenholte eingestellt zu sein, testete Matuschek am Dienstagabend noch gegen BV Hamm. „Eine gestandene Mannschaft aus der Kreisliga A1 Unna/Hamm, die gerade noch Wethmar aus dem Pokal gehauen hat“, wie er betont. Sein Team verlor mit 1:2, Henrik Telgmann glich zwischenzeitlich in der 60. Minute den frühen Rückstand nach einer Viertelstunde aus. „Das war insgesamt dafür, dass wir wieder nur eine zusammengewürfelte Truppe hatten, schon ganz ordentlich. Mir fehlte aber noch die Kaltschnäuzigkeit beim Abschluss und im Zweikampfverhalten“, merkte der WSC-Trainer an.

 Aufgrund des schweren Auftaktprogramms ist Matuschek mit einem Punkt gegen Hohenholte schon zufrieden. „Wir müssen nur sehen, dass wir einigermaßen aus den Startlöchern kommen und ein paar Punkte sammeln, damit wir nicht sofort unter Druck geraten“, hat er den Klassenerhalt voll im Fokus.

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