WSC beendet Trainingslager mit einem 1:1 gegen Holzwickede

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Dominik Giffey (WSC, links) gegen Mike Hibbeln vom Holzwickeder SC.

Werne - Fußball-Bezirksligist Werner SC zeigt zum Abschluss seines Trainingslagers eine Willensleistung und trotzt dem Westfalenligisten Holzwickeder SC ein 1:1 (0:1) ab.

„Vom Engagement her war das richtig gut. Alle haben sich richtig reingehauen“, sagt Trainer Kurtulus Öztürk. Dabei verlangt er seinem Team zuvor im sauerländischen Niedersfeld in fünf harten Einheiten alles ab.

Gegen den zwei Klassen höher spielenden Gast startet der Sport Club mit einer Dreier-Abwehrkette, dessen Zentrum der gerade einmal 19-jährige Marcus Goletz besetzt. Davor gibt Samuel Gurcke, vom SC Herford gekommen, ein starkes Debüt. Die Werner geraten dennoch bereits in der 7. Minute in Rückstand. Nach einem Eckball trifft Mirco Gohr mit einer Direktabnahme aus 22 Metern in den Winkel – ein sehenswertes Tor. Auch danach suchen die Werner im Aufbau stets die spielerische Lösung, werden durch das Gegenpressing der Holzwickeder in der Regel aber weit von deren Tor ferngehalten.

Der HSC kommt zu einigen Gelegenheiten, das Ergebnis zu erhöhen. Doch die beste Chance vor der Pause besitzt der WSC, weil Jannik Prinz von Gohr im Holzwickeder Strafraum gefoult wird. Chris Thannheiser schießt seinen Elfer – nicht einmal unplatziert – flach nach unten rechts, doch Keeper Beinsen reagiert schnell und verhindert den Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel stellt Öztürk um auf eine Viererabwehr mit zwei Sechsern davor. Das hat schon beim 4:0 gegen Landesligist Kemminghausen gut geklappt – und bringt auch gegen den HSC mehr Stabilität in das Spiel seiner Mannschaft. Es ergeben sich die ersten Chancen: Jannik Prinz prüft den Gästekeeper mit einem Linksschuss (53.), dann schnibbelt Durkalic den Ball aus 20 Metern knapp vorbei (55.). Als Julian Rohlmann vier Minuten später von Prinz angespielt wird, schießt er im Nachsetzen aus der Drehung zum Ausgleich ein.

Danach kann sich der WSC recht kommod hinten einrichten, weil der Holzwickeder SC kein Tempo in seinen Spielaufbau bringt. Gefährlich wird es für die Werner erst wieder in der Schlussphase, als sie mit ihren Kräften am Ende sind. Zweimal hat Rafalski in höchster Not die Finger am Ball, dann rettet Markus Löwen für seinen Keeper auf der Linie. „Aufgrund der zweiten Halbzeit ist das Unentschieden gar nicht so unverdient“, sagt Kurtulus Öztürk, aber auch: „Wir dürfen das alles nicht überbewerten.“

Werner SC: Rafalski – Seifert (33. Zilligen), Goletz, Giffey (67. Löwen), Rohlmann (67. Niewalda), Klossek (55. Bozkurt), Simon, Gurcke (62. Bruland), Scheuerer (46. Stöver), Prinz (67. Eisenbach), Thannheiser (46. Durkalic)

Tore: 0:1 (7.) Gohr, 1:1 (59.) Rohlmann

Bes. Vork.: Thannheiser verschießt Elfmeter (45.)

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