Zuversicht vor Bußmanns Debüt beim SV Herbern

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Hier jubelt Mergin Deljiu nach seinem Treffer zum 1:0.

Herbern - Nach nur sechs Tagen im Amt geht es für den Interimstrainer des Landesligisten SV Herbern, Werner Bussmann, ans Eingemachte gegen Westfalia Gemen. Die erhoffte Zuversicht strahlt der 66-Jährige bereits aus. Daran ändert auch der Überraschungssieg der Hammer SpVg II gegen Preußen Lengerich nichts, der den SVH vorerst auf einen Abstiegsrang spülte.

Mit 6:1 setzte sich die HSV-Reserve gegen Lengerich durch. „Damit haben wir natürlich überhaupt nicht gerechnet, das passt uns natürlich nicht“, sagt Bußmann, doch man dürfe nicht erwarten, dass die Gegner so spielen, wie man selbst es gern hätte. Mit dem Spiel am Sonntag habe die Mannschaft aber die Chance, wieder an Hamm vorbei zu ziehen. „Dazu können wir unseren Beitrag leisten und ich bin guter Dinge, dass wir das schaffen“, versprüht Bußmann Optimismus.

Gute Stimmung im Training Im Training herrscht gute Stimmung im Herberner Lager. „Dafür sorgen Ludger (Staar, d. Red.) und ich. Und die Mannschaft präsentiert sich auch hervorragend“, sagt der neue SVH-Trainer. Die Mannschaft leide nach den vergangenen Ergebnissen. „Und das müssen wir aus den Köpfen kriegen, damit die Jungs wieder Selbstbewusstsein kriegen.“ Welcher Gegner am Sonntag kommt, sei letztendlich eigentlich egal. „Für uns sind das nur noch Finalspiele und die Mannschaft muss jedes Mal alles reinwerfen. Dann wird man sehen, ob wir cool genug sind“, so Bußmann. Wenn die Mannschaft alles reinwerfe, dann sei er aber auch der festen Überzeugung, dass am Ende etwas herausspringt.

Wichtig sei auf jeden Fall, einen Rückstand zu vermeiden. „Einen Rückstand würde die Mannschaft sicher nicht gut vertragen“, ist er sich sicher und setzt auf defensive Stabilität. Zwar soll das Team auch nach vorne mitspielen, doch immer unter der Prämisse, hinten nichts zu zulassen. Und dann wäre da noch der Faktor Zuschauer, der Bußmann schon zu A-Jugendzeiten sehr wichtig war. „Die Zuschauer müssen uns mitnehmen und auch nach Fehlern weiter unterstützen“, hofft er auf viele Unterstützer an der Werner Straße. Aus personeller Sicht muss er ein letztes Mal auf den rotgesperrten Nils Venneker verzichten sowie auch auf die beiden Langzeitverletzten, Sebastian Schütte und Mondrian Runde.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Werner Straße

 

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