SV Herbern will schlechte Serie in Burgsteinfurt beenden

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Sven Freitag steht gegen Burgsteinfurt zwischen den Pfosten.

Herbern - Dass Holger Möllers zum Saisonauftakt des SV Herbern in der Landesliga (4) beim SV Burgsteinfurt an der Seitenlinie stehen wird, sieht der als gutes Omen an. Denn die Erfahrungen der Herberner mit dem SV Burgsteinfurt sind nicht allzu gut. Das soll sich ändern.

Landesliga (4): SV Burgsteinfurt – SV Herbern. Als Lieblingsgegner kann man den SV Burgsteinfurt beim SV Herbern wohl nicht bezeichnen. Drei der letzten vier Begegnungen gingen zugunsten der Burgsteinfurter aus. Der letzte Sieg des SV Herbern datiert vom 14. September 2014. Holger Möllers nimmt die Statistik mit Humor. „Dann ist ja ein gutes Omen, dass ich jetzt dabei bin“, sagt er und möchte nur zu gerne eine neue Serie starten. Doch auch beim SV Burgsteinfurt ist nicht mehr alles beim Alten. Dirk Bültbrün, langjähriger Trainer, wurde von Christoph Klein Reesink abgelöst. Allzu große Auswirkungen erwartet Möllers dadurch aber nicht. „Die sind auch eine gefestigte Mannschaft, die ähnlich auftreten wie wir“, ist er sich sicher.

Aus den Eindrücken der Vorbereitung sieht er seine Mannschaft gerüstet für den Saisonstart. „Aber andere Mannschaften bereiten sich genauso vor. Ob die Vorbereitung gut oder schlecht war, entscheidet sich dann Sonntag“, stellt Möllers klar. Für ihn war der Test am Dienstag gegen Bezirksligist FC Gievenbeck II aufschlussreich. „Da war die erste Halbzeit nicht so positiv, aber dafür haben sich die Jungs in der zweiten Halbzeit reingehängt“, sagt er und ist froh, dass dieser Spielverlauf im Testspiel passierte. „Sonst wäre das wohl am Sonntag passiert.“ „Wir müssen alles in die Waagschale werfen und von der ersten Minute körperlich und geistig hundert Prozent da sein“, erklärt Möllers.

Über die Einstellung der Jungs mache er sich keine Sorgen. „Die Frage ist nur, wie wir das Spiel annehmen, zum Beispiel wenn wir mal hinten liegen.“ Allgemein gehe er aber positiv ins Spiel, denn: „Je länger das Spiel dauert, desto mehr Sicherheit haben wir und werden unser Spiel durchziehen.“

Personelle Lage: Neben den verletzten Fabian Vogt und Julian Trapp sind Dennis Kaminski und Tim Bröer angeschlagen.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Volksbank-Stadion

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