SV Herbern verliert intensives letztes Spiel

Kapitän Björn Christ (rechts) in seinem letzten aktiven Spiel für den SV Herbern.

Herbern - Mit einer 1:2-Niederlage beendet der SV Herbern eine turbulente Landesligasaison, die am Ende Platz zehn in der Endabrechnung bereit hält. Für Kontrahent Roxel reicht der Sieg in Herbern nicht. Um drei Tore verpassen sie den direkten Sprung in die Westfalenliga.

Die Zuschauer sehen nochmal ein intensives Spiel an der Werner Straße, in der Roxel von Beginn an deutlich macht, dass es für sie noch um einiges geht. Herbern verschläft den Start und läuft dem Geschehen erstmal hinterher. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld ist Jens Könemann auf links plötzlich durch und läuft allein auf Mikulic zu. Er bleibt eiskalt und vollstreckt zum 1:0.

Eine kalte Dusche für die Gastgeber, die aber weiter den Weg nach vorne suchen. Nach einem langen Ball von Venneker ist Gäste-Keeper Daniel Neuhaus so gerade vor Närdemann am Ball (9.). Kurze Zeit später jubeln die Herberner, als Närdemann vermeintlich den Ausgleich erzielt, doch der Schiedsrichter entscheidet auf Abseits, weil ein Roxeler Abwehrspieler scheinbar hinter der Torauslinie liegt und somit Närdemann im Abseits stehen lässt.

Danach bleiben große Torchancen zunächst Mangelware, beide Teams beharken sich in intensiven Zweikämpfen im Mittelfeld. Bis zur Pause ist Herbern dann nochmal am Drücker, Neuhaus muss in letzter Sekunde gegen Ploczicki retten (43.).

Im zweiten Durchgang hat dann zunächst Roxel die große Chance die Führung auszubauen, doch Mikulic pariert einen Schuss von Könemann mit einem starken Reflex, der Nachschuss prallt an Sabe ab (50.). Eine Viertelstunde später bekommt auch Roxel sein Abseitstor. Nach einem Schuss von Wiethölter lässt Mikulic nach vorne abprallen, Beyer steht bei seinem Nachschuss im Abseits (64.). Der zweite Treffer gelingt Roxel aber dennoch, Mathias Austermann staubt am zweiten Pfosten ab.

Herbern wehrt sich aber weiter tapfer und energisch. Zunächst hat der eingewechselte Brillowski im Eins-gegen-eins mit Neuhaus das Nachsehen (75.), danach hat Roxel bei einem Freistoß von halblinks Glück, als der Ball vom Abwehrspieler Neuhaus an die Hände knallt (81.). Danach pariert Neuhaus noch gegen Närdemann, der aus drei Metern abschließt. Zwei Minuten vor Schluss gelingt den Herbernern dann aber noch der verdiente Anschluss. Närdemann zieht auf links davon und schiebt den Ball mit dem Außenrist ins lange Eck. „Ich bin stolz auf die Mannschaft“, sagt der scheidende Werner Bußmann nicht zu Unrecht.

SVH: Mikulic – Sabe, Venneker, Christ (49. Lünemann), Dubicki, Bröer, Kaminski (71, Brillowski), Närdemann, Ploczicki, Richter, Krüger (65. Schütte)

Tore: 0:1 (7.) Könemann, 0:2 (73.) Austermann, 1:2 (88.) Närdemann

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