Bußmann hat eine offene Rechnung mit Roxel

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Werner Bußmann.

Herbern - Es ist der Ausklang einer turbulenten Saison für den Landesligisten SV Herbern, der aber nach Wunsch des scheidenden Interimstrainers Werner Bußmann noch zu einem „munteren Spielchen“ werden könnte. Denn für Gegner BSV Roxel ist noch der direkte Sprung in die Westfalenliga möglich.

Aber nicht nur deswegen erwartet Bußmann in seinem letzten Spiel eine interessante Begegnung. „Da es für einige von uns die letzte Partie beim SV Herbern sein wird, hoffe ich, dass sich alle nochmal richtig reinhängen“, sagt der 66-Jährige und wünscht sich zum Abschluss nochmal einen Sieg. Vor allen Dingen für Ludger Staar, der nach sechs Jahren an der Seitenlinie seinen Hut nehmen wird. „Das ist ja schon fast ein Lebensabschnitt“, betont Bußmann. Neben ihm werden auch Eric Sabe, Markus Betke und Marcel Brillowski den Verein verlassen. „Es wäre auch keine gute Haltung, wenn wir sagen, wir haben den Klassenerhalt und müssen jetzt nichts mehr investieren“, betont Werner Bußmann.

Mit dem BSV Roxel verbindet der Interimstrainer eine besondere Erinnerung in dieser Saison. Aus alter Verbundenheit zum Verein sah er sich bereits das Hinspiel im Dezember in Roxel an, dass der SV Herbern mit 1:2 verlor. „Das war völlig unverdient, der SV Herbern war die bessere Mannschaft“, betont Bußmann. Damit habe Roxel drei Punkte, die ihnen eigentlich nicht zustünden. „Die wollen wir uns jetzt natürlich auch wiederholen.“ Roxel habe zwar noch die Chance direkt aufzusteigen, doch das müsse nicht mit Herberner Hilfe passieren. Nebenbei hofft er auch wieder auf die Unterstützung der Zuschauer.

Auf dem Platz werden ihm nur die beiden Langzeitverletzten Mondrian Runde und Thomas Eroglu fehlen. Ansonsten ist der Kader voll, die scheidenden Spieler sollen außerdem ihre Einsatzzeiten bekommen. Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Stadion Werner Straße

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