2. Runde im Münsteraner Kreispokal

SV Herbern muss im Pokal nach Altenberge

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Sebastian Schütte erzielte in Gremmendorf das entscheidende Tor zum 0:2.

Münster  - Der Fußball-Landesligist SV Herbern muss im Achtelfinale des Kreispokals (Münster) beim TuS Altenberg aus der Bezirksliga-Staffel 12 antreten. Altenberge setzte sich am Donnerstagabend mit 3:2 beim TuS Freckenhorst durch, wobei das Siegtor durch Julian Schmidt in der 90. Minute fiel. Landesligist Herbern schlug am Mittwoch den SC Gremmendorf mit 2:0, der Bezirksligist Werner SC verlor hingegen in Wolbeck mit 0:1.

Kreispokal Münster, 2. Runde: SC Gremmendorf – SV Herbern 0:2 (0:1). Das Team von Holger Möllers siegte am Abend beim B-Ligisten und trifft nun auf den Sieger der Partie Freckenhorst gegen Altenberge, die am Donnerstag stattfindet.

Auf Asche taten sich die Herberner in der ersten Halbzeit schwer. Zwar stand Gremmendorf kompakt, oft versprang den Gäste aber im Spielaufbau der Ball. Nach einer Viertelstunde brachte ein Fehlpass von Johannes Richter die Herberner in höchste Nöte, doch der Schiedsrichter entschied beim anschließenden Treffer auf Abseits.

Die erste große Chance für die Herberner bot sich nach 20 Minuten, als Lünemann sich auf rechts durchgesetzt hatte, dessen Flanke Runde aber über das Tor köpfte. Auf der Gegenseite hätte Mike van der Haar beinahe einen weiteren Fehler in der Hintermannschaft des SVH ausgenutzt. Als Tim Bröer kurze Zeit später einen eroberten Ball wieder zurück in den Strafraum gebracht hatte, stürmte Gremmendorfs Keeper Lennart Stratmann aus seinem Kasten, erwischte dabei auch den heran eilenden Sebastian Schütte. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, den Thomas Eroglu sicher verwandelte.

Die Führung war verdient, den insgesamt hatte Herbern mehr Ballbesitz und Spielanteile.

Den Blau-Gelben gelang es, mit dem Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte für klare Verhältnisse zu sorgen. Die Partie war gerade erst wieder angepfiffen, als Lünemann den Ball in den Strafraum brachte und Runde an der linken Torauslinie zwei Leute auf sich zog, so dass Schütte allein vor dem Kasten stand und das Zuspiel von Runde sicher im langen Eck versenkte. Danach blieb die Partie ohne große Höhepunkte, Herbern schaukelte den Sieg locker nach Hause, ohne dabei groß zu glänzen. Nur Mondrian Runde hätte die Führung noch weiter ausbauen können, doch sein Abschluss von links prallte vom rechten Pfosten zurück ins Feld (77.).

„Die Einstellung der Jungs heute war tadellos, sie haben das Spiel auf der Asche angenommen. Es war wichtig, dass wir hier heute gewinnen, das stand an erster Stelle“, erklärte Trainer Holger Möllers.

SV Herbern: Mikulic – J. Närdemann, Conde, Richter, Bröer, Eroglu, K. Höring (66. Hölscher), Cabrera, Lünemann (74. Schett), Runde, Schütte (55. Bentrup)

Tore: 0:1 (29.) Foulelfmeter Eroglu, 0:2 (46.) Schütte

Kreispokal Münster, 2. Runde: VfL Wolbeck – Werner SC 1:0 (0:0). Der Sport Club ist auch bei seiner zweiten Teilnahme am Wettbewerb des Fußballkreises Münster früh gescheitert. Bei Tabellen-14. der Kreisliga A1 verlor das Team von Kurtulus Öztürk durch ein Tor von Sven Möllmann in der 72. Minute.

„Ich kann der Mannschaft kämpferisch keinen Vorwurf machen“, meinte Öztürk nach dem Spiel auf Asche, sagte aber auch: „Einige sind, was Sonntag betrifft, deutlich angezählt.“

Wolbeck nutzte auf dem Ascheplatz seine Vorteile aus, weil der Sport Club große Probleme mit der Ballkontrolle hatte. „Einige konnten sich beim Gegner eine Scheibe davon abschneiden, wie man auf so einem Platz spielt. Da hast mir bei uns die Cleverness gefehlt“, meinte Öztürk, „denn wir haben es einfach nicht geschafft, mal hinter deren Abwehr zu kommen.“

Es hätte ein ruhiger Abend für Öztürk werden können, hätte Joel Simon nach einem Freistoß von Saado nicht aus zwei Metern den Torhüter angeschossen (2.). Auch Prinz hätte vor der Pause für die Führung sorgen können, verpasste aber eine weitere Flanke von Saado.

Wie es besser geht, zeigten die Gastgeber, die bei den Standards ein deutliches Plus besaßen: Nach einem Freistoß besaß Wolbeck einmal mehr die Lufthoheit und Möllmann köpfte zum Siegtor ein. Auch danach besaß der Sport Club Chancen zumindest zum Ausgleich, doch verpasste Durkalic einen Flankenball knapp, dann traf Saado elf Meter vor dem Tor den Ball nicht richtig. Die drei Minuten Nachspielzeit retteten den WSC auch nicht mehr. Öztürk: „Wolbeck hat das gut gemacht.“

Werner SC: Treppe – Link, Saado, Klossek, Simon, Seifert (65. Rohlmann), Scheuerer, Bruland, Stöver, Gurcke, Prinz (46. Durkalic)

Tor: 1:0 (72.)Möllmann

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