Ottmarsbocholt sagt Spiel beim SVH II ab - WSC II geht unter

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Simeon Uhlenbrock und der SV Herbern II sind unfreiwillig spielfrei.

Herbern - Ohne Spiel in der Fußball-Kreisliga A2 (Münster) bleibt an diesem Spieltag die Reserve des SV Herbern – Schlusslicht BW Ottmarsbocholt musste aufgrund von Personalmangel die Partie im Herberner Siepen absagen. Die drei Punkte wird der SV Herbern II so wohl am grünen Tisch bekommen. Hingegen verlor der WSC II deutlich.

Am Samstag erreichte SVH-Trainer Björn Christ der Anruf vom sportlichen Leiter der Ottmarsbocholter, Christian Schmauck, mit der Anfrage, das Spiel zu verlegen. „Sie würden keine Mannschaft zusammen bekommen. Da ich aber selber nicht sicher sagen konnte, ob ich am Mittwoch eine Mannschaft zusammen bekommen würde, habe ich das abgelehnt“, erklärte Christ seine Reaktion auf die spontane Anfrage. Beim Trainer der Blau-Weißen, Daniel Hirschfeld, hatten sich am Samstag noch vier Spieler aus Verletzungs- und Krankheitsgründen abgemeldet. „So hätte ich im Leben keine Mannschaft zusammen bekommen“, erklärte er. Ottmarsbocholt hat in dieser Saison einen ohnehin jungen und dünnen Kader. Schon öfter fehlten Spieler aus beruflichen und schulischen Gründen. Dennoch soll es eine einmalige Sache bleiben.

Die drei Punkte werden durch die Ottmarsbocholter Absage sehr wahrscheinlich dem SV Herbern zugesprochen. Auch wenn Christ gerne gespielt hätte, „die Punkte nehme ich auch gerne so mit.“

Kreisliga A2 (Münster): Concordia Albachten – Werner SC II 9:0 (7:0).  Die WSC-Reserve war mit einer relativ dünn besetzten Mannschaft chancenlos. „Es ist immer schlecht, wenn sich das Team von alleine aufstellt“, meinte Trainer Thomas Matuschek. Die deutliche Niederlage sei verdient gewesen, auch wenn sie um zwei oder drei Tore zu hoch ausgefallen sei. Vor allem die Offensive des Tabellendritten mit Soulaimane Jassab und Armen Tahiri bekam der WSC einfach nicht unter Kontrolle. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen – da war einfach nicht viel mehr drin“, erklärte Matuschek. Einigen sei die Grenze aufgezeigt worden, die individuellen Fehler nahm der Trainer aber niemandem übel. Die Abstimmung fehlte, der WSC II funktionierte so einfach nicht. Vergangene Woche gegen Hiltrup II habe ihn die Niederlage viel mehr mitgenommen, auch wenn die gestrige für alle Beteiligten nicht angenehm gewesen sei. Was ihn noch mehr störe, sei die fehlende Einstellung in Teilen des Teams. Das fange im Training an und betreffe auch Spieler, die in Albachten nicht auf dem Platz standen, sagte Matuschek. Diese sollten sich und ihre Entscheidungen laut Matuschek hinterfragen. „Ohne Herzblut funktioniert das nicht. Ich arbeite lieber mit fußballerisch etwas Schwächeren, die aber voll dabei sind und alles geben“, zog er sein Fazit.

WSC II:  Vorwick – Schmitt, Mürmann (74. Syga), Kerk, Gumprich, Kozlik, Eichhorst, Teuber, Klimecki, Egert, Osterkemper (46. Bichler)

Tore: 1:0 (6.) Jassab, 2:0 (7.) Jassab, 3:0 (16.) Tahiri, 4:0 (30.) Tahiri, 5:0 (37.) Jassab, 6:0 (44.) Tahiri, 7:0 (45.) Rehne, 8:0 (70.) Kromm, 9:0 (78.) Tahiri

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