SV Herbern verliert das vierte Mal in Folge

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Ahmet Schett und der SV Herbern verloren erneut.

Herbern - Landesligist SV Herbern verliert auch gegen den SC Preußen Lengerich mit 1:2 (1:1) und kassiert damit die vierte Niederlage in Folge. Die Mannschaft zeigte wieder viel Leidenschaft und Einsatzwillen, hatte aber erneut vermeidbare Fehler dabei.

Während sich Lengerich nach zwei Niederlagen das erhoffte Erfolgserlebnis holte, sind die Herberner weiter in ihrer Negativspirale gefangen. Schon der Start in die Partie verlief nicht nach Plan. Torhüter Robert Mikulic spielte Lengerichs Robin Surmann den Ball unbedrängt in die Füße und zwang Oscar Cabrera so zum Foulspiel. Den fälligen Freistoß zentral aus 20 Metern versenkte Surmann dann trocken im linken Eck. Die Gastgeber brauchten ihre Zeit, um den Schock zu verdauen, kämpften sich aber zurück ins Spiel. Den ersten Abschluss hatte Dominik Lünemann per Kopf nach einer Flanke von Mondrian Runde. Der Ball landete aber in den Armen von Preußen-Keeper Jonas Witte.

Kurz darauf belohnten sich die Herberner aber für ihren Kampfgeist. Thomas Eroglu flankte von rechts und fand Kaminski, der im linken oberen Strafraumeck zu viel Freiheiten hatte und den Ball im langen Eck versenkte. Auf der Gegenseite behielt Robert Mikulic im direkten Duell gegen Dennis Greiff die Oberhand (31.). Die Herberner waren plötzlich am Drücker, ein Kopfball vom aufgerückten Venneker prallte kurz vor der Pause noch an die Latte (44.).

Den Schwung nahmen sie dann auch mit aus der Kabine, produzierten Chancen am Fließband. Zunächst scheiterte Lünemann aus spitzem Winkel an Witte (46.), bei der darauffolgenden Ecke produzierte Surmann fast ein Eigentor. Nach einer Ecke von Hölscher köpfte Dubicki knapp über das Tor (49.). Danach kam Kaminski nach einer Flanke von Lünemann am Fünfereck an den Ball, sein Schuss wurde noch so gerade von Härle zur Ecke geblockt, der danach wild seine Mitspieler anschrie (51.). Bei der anschließenden Ecke legte Dubicki auf Ploczicki zurück, der verzog aber ebenfalls leicht drüber.

Danach flaute der Herberner Ansturm langsam ab, Lengerich bekam wieder mehr Zugriff aufs Spiel. Das sollte sich rächen. Ein Angriff der Herberner wurde abgefangen, der Ball weit nach vorne geschlagen. Wiethölter war drauf und dran durchzugehen, Mikulic war aus seinem Kasten geeilt. Er war offensichtlich einen Tick zu spät, gemeinsam mit dem herbeigeeilten Venneker brachte er Wiethölter zu Fall. Den fälligen Strafstoß verwandelte Härle sich zum 1:2. Die Herberner wollten sich danach nicht aufgeben, investierten viel, holten sich aber wieder keinen Ertrag.

SVH: Mikulic – P. Dubicki, Venneker, Cabrera (79. Richter), Runde, Kaminski, Bröer (86. Schütte), Eroglu (79. Schett), Lünemann, Ploczicki, Hölscher

Tore: 0:1 (3.) Surmann, 1:1 (26.) Kaminski, 1:2 (76./FE) Härle

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