SV Herbern steht im Finale gegen den VfL Kamen

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Werne - Landesligist SV Herbern wird seiner Favoritenrolle beim Seniorenturnier des Werner SC immer mehr gerecht. Im ersten Halbfinale schlugen sie den FC Nordkirchen deutlich mit 7:0 (1:0). Im Finale treffen sie auf den VfL Kamen. Der schlug den TuS Ascheberg mit 4:0.

Halbfinale SV Herbern - FC Nordkirchen 7:0 (1:0). Die Nordkirchener standen anfangs kompakt, überließen den Herbernern aber die Spielkontrolle. Für das eigene Spiel tat der Bezirksligist entsprechend wenig, aber dem SVH fehlten zunächst auch die zwingenden Chancen. Doch als sich Herberns Außenverteidiger Jannik Närdemann auf der linken Seite durchsetzte und mustergültig den völlig freistehenden Runde bediente, stand es 1:0. Nach einer halben Stunde, als die Herberner die Ordnung verloren und Nordkirchen so ins Spiel holten, gab es die große Gelegenheit zum Ausgleich für den FCN. Nach einer Ecke von Wilde musste Herberns Ploczicki den Abschluss von Paul Polok von der Linie kratzen, den zweiten Ball setzte Gündüz nur Zentimeter neben den Pfosten. Nachdem der eingewechselte Lünemann dann in der zweiten Halbzeit zweimal direkt hintereinander an Nordkirchens Schlussmann Ruscher scheiterte und Lorenz auf der Gegenseite aus drei Metern an Herberns Mikulic, schien die Partie offen.

Doch als Mondrian Runde nach einer Flanke von Lünemann per Kopf das 2:0 nachlegte, schienen die Dämme gebrochen. Zwar hatte Neynaber noch die Chance zum Anschluss, aber dann legte Herbern im Minutentakt die Treffer nach. Erst grätschte Ploczicki das 3:0 rein, nur drei Minuten später legte Kaminski das 4:0 nach. Nach einem Foul im Strafraum am eingewechselten Dennis Hölscher traf Ploczicki per Elfmeter zum 5:0. Bei den Nordkirchenern war mittlerweile die Luft raus. „Hinten raus war es dann etwas deutlich, als die Köpfe bei Nordkirchen unten hingen“, sagte SVH-Trainer Holger Möllers. Lars Bußkamp und Julian Trapp legten sogar bis zum Schlusspfiff noch zwei Treffer nach. „Das ist natürlich eine schöne Momentaufnahme für uns“, erklärte Möllers angesichts der vielen Treffer bislang. „Jedes Spiel gibt natürlich Selbstvertrauen, aber am 14. August weht dann ganz sicher ein anderer Wind“, mahnt er vor Nachlässigkeiten, betonte aber: „Für uns sind das hier natürlich mehr als gute Einheiten, so kann man nicht allein trainieren.“

SVH: Mikulic – P. Dubicki (69. J. Dubicki), Venneker, Eroglu (69. Bußkamp), Runde, Kaminski, J. Närdemann (61. Hölscher), Scholtysik (55. Trapp), Schett (53. Lünemann), Ploczicki, Richter

Tore: 1:0 (17.), 2:0 (64.) beide Runde, 3:0 (67.) Ploczicki, 4:0 (69.) Kaminski, 5:0 (71./FE) Ploczicki, 6:0 (83.) Bußkamp, 7:0 (85.) Trapp

Im zweiten Halbfinale zwischen den beiden Bezirksligisten der Staffel 8, dem TuS Ascheberg und dem VfL Kamen, hat der alte Verein vom jetzigen SVH-Trainer Holger Möllers den Sprung ins Finale verpasst. Der TuS Ascheberg verlor mit 0:4 (0:2) gegen den VfL Kamen. Somit stehen sich am Samstag im Finale des Turniers ab 17 Uhr im Lindert der SV Herbern und der VfL Kamen gegenüber.

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