SV Herbern II gewinnt den Symalla-Cup

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Erleichterung beim diesjährigen Turniersieger des Symalla Cups, SV Herbern II.

Stockum - Nach der unglücklichen Finalniederlage vor einem Jahr gegen Gastgeber Stockum, nahm der SV Herbern II diesmal den Symalla-Cup mit nach Hause. Im Endspiel setzte sich das von Co-Trainer Christian Adamek betreute Team mit 5:2 verdient gegen den TSC Kamen durch.

Symally Cup Finale: SV Herbern II – TSC Kamen 5:2 (2:1). Schon in der Gruppenphase hatten die Blau-Gelben mit 4:1 gegen die Kamener Türken triumphiert. „Wir sind super zufrieden mit dem Turnierverlauf. Wichtig war uns, ins Halbfinale zu kommen, um möglichst viele Spiele zu absolvieren. Dann will man natürlich auch den Pokal und die Siegprämie einstreichen“, freute sich Adamek.

Zuvor lag aber ein hartes Stück Arbeit vor der SVH-Reserve. Unter den Augen des Landesliga-Trainerteams Möllers/Löcke brachte Krüger seine Farben schon nach acht Minuten mit 1:0 in Führung. Stephan Aschoff erhöhte in der 36. Minute den Spielstand. „Wir hatten Chancen, um mit vier Toren Vorsprung in die Pause zu gehen“, meinte Christian Adamek. Doch auf der Gegenseite gelang dem Ex-Stockumer Necati Bacak für Kamen ein Geniestreich – 2:1 (43.).

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel hatte der TSC seine stärkste Phase, Herbern geriet mächtig unter Druck. Erst fiel der Ausgleich, als die SVH-Defensive den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte, dann rettete Keeper Sebastian Adamek per Fußbabwehr gegen Bacak und verhinderte so den Rückstand. Danach bekam Herbern die Partie wieder in den Griff –und wurde prompt belohnt. Conde stand nach einem Freistoß in der Mitte frei und köpfte zum 3:2 (67.) ein. Im Gegenzug hatte Bacak die Möglichkeit zum abermaligen Ausgleich, scheiterte aber wieder an Schlussmann Adamek. Dann wurde Krüger im Strafstoß von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Scholtysik sicher zum 4:2 (80.). Das war die Entscheidung. Krüger setzte auf Zuspiel von Scholtysik den Schlusspunkt.

„Wir hatten ja immer vier bis sechs Spieler aus der Ersten dabei. Aber das passt, denn so wird es ja auch während der Saison ungefähr laufen“, resümierte Christian Adamek. Zwillingsbruder Sebastian nahm anschließend den Pokal aus den Händen von Turnierorganisator Rolf Bock entgegen.

SVH II: S. Adamek – Havers, St. Aschoff (46. Lübke), Conde, Krüger, Heitmann (79. Roters), Schwert, Scholtysik, Krampe (58. Krieter), Bußkamp, Dubicki

Tore: 1:0 (8.) Krüger, 2:0 (36.) St. Aschoff, 2:1 (43.) Bacak, 2:2 (47.) Bach, 3:2 (67.) Redondo, 4:2 (80., FE) Scholtysik, 5:2 (83.) Krüger

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