Werner SC fährt mit breiter Brust nach Dortmund

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Daniel Durkalic trifft hier zum 2:1 im Hinspiel der vergangenen Saison.

Werne - Obwohl Fußball-Bezirksligist Werner SC seine bisherigen Auswärtsspiele verloren hat, lässt sich Trainer Kurtulus Öztürk nicht beirren: „Wir fahren am Sonntag mit breiter Brust nach Dortmund“, sagt der WSC-Trainer. Dort trifft er mit seinem Team um 15 Uhr an der Flora auf den TSC Eintracht.

Immerhin kündigt er nach der 0:1-Pokalpleite am Mittwoch beim A-Ligisten VfL Wolbeck eine Veränderung im Angriff an. Vier Treffer in vier Pflichtspielen, darunter nur ein Stürmertor, das ist dem Ex-Profi zu wenig. Chris Thannheiser, der im Pokal geschont wurde, rückt in die Startelf – ob für Durkalic oder Prinz, das will Öztürk nach dem Abschlusstraining aus dem Gefühl heraus entscheiden. Diese Maßnahme ist allerdings auch taktischer Natur: „Thannheiser ist nicht der typische Joker. Ich brauche einen auf der Bank, der laufstark und schnell ist und Dampf ins Spiel bringen kann“, sagt Öztürk.

In der Defensive bahnt sich ebenfalls ein Wechsel an, obwohl die Viererkette keine Baustelle in Öztürks System ist. Christof Zilligen wird auf der linken Seite wohl von Samuel Gurcke ersetzt – ein Wechsel, der wegen Zilligens Leistenproblemen schon beim 1:0-Heimsieg gegen Holzwickede II geplant war, durch Gurckes kurzfristigem Ausfall aber platzte. Gesetzt sind bei Öztürk neben dem neuen Torhüter die beiden Innenverteidiger: „Sebastian Treppe ist im Moment sehr stabil. Und wenn Giffey und Link zusammen gespielt haben, haben wir noch keinen Gegentreffer kassiert, einschließlich der Testspiele. Eine gute Achse“, sagt Öztürk. Luft nach oben sieht er noch in der Defensivzentrale im Mittelfeld: „Klossek und Simon ackern und rackern, aber sie können sich verbessern, gerade wenn sie den Ball am Fuß haben. Da erwarte ich mehr Konzentration im Spielaufbau.“

Insgesamt ist der WSC-Trainer nicht unzufrieden. Das frühe Pokalaus hat er – wie im Vorjahr – abgehakt, mit sechs Punkten aus den drei schweren Auftaktspielen ist er auch zufrieden. Nur muss sein Team jetzt nachlegen. „Im Vorjahr waren es zwei klare Siege (4:1, 3:0, d. Red.), in diesem Jahr habe ich das Gefühl, dass die stabiler geworden sind als in der vergangenen Saison“, sagt Öztürk über den Gegner. Nach der 0:1-Niederlage beim Neuling FC Roj zum Auftakt besiegte die Eintracht den FC Overberne mit 3:1 und holte anschließend beim TuS Hannibal nach einem 1:3-Rückstand noch ein 3:3. Für Öztürk klare Anzeichen für die neue Stärke der Dortmunder.

Verzichten muss der WSC auf Marvin Bruland und Dominik Hennes jeweils aus privaten Gründen, während Innenverteidiger Markus Löwen in der Reserve Spielpraxis sammeln wird. Bei der Eintracht fehlen Johannes Zwanzig, Markus Dühlmann und Thomas Dücker.

Mögliche Startelf: Treppe – Gurcke, Giffey, Link, Seifert – Simon, Klossek – Rohlmann, Thannheiser, Saado – Prinz (Durkalic).

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