Baslarli und Giffey verlängern beim WSC

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Erkan Baslarli bleibt auch in der Saison 2016/2017 ein Werner.

WERNE -  Fußball-Bezirksligist Werner SC verlor am Sonntag die Generalprobe für das erste Ligaspiel des Jahres (20. Februar gegen TuS Hannibal) bei der SG Bockum-Hövel mit 2:3 (0:3).

Die gute Nachricht vorab: Innenverteidiger Dominik Giffey, 24, und Torjäger Erkan Baslarli, 25, werden auch 2016/17 für den Sport Club auflaufen. „Ich freue mich, dass zwei weitere Leistungsträger an unsere Geschichte glauben und sich mit uns weiter entwickeln wollen“, sagt Trainer Kurtulus Öztürk.

Damit dürften in der Kaderplanung auch die letzten beiden Fragezeichen verschwinden. Baslarli wie Giffey hätten in der Saison 16/17 auch höherklassig spielen können – dem Angreifer lag unter anderem auch ein Angebot aus der Westfalenliga vor. „Wir haben diese finanziellen Möglíchkeiten nicht, aber die Jungs fühlen sich bei uns wohl. Stand jetzt haben wir hier keinen Abgang“, sagt Öztürk, und: „In der nächsten Zeit werden wir wohl eher über Zugänge reden, denn wir wollen uns etwas breiter aufstellen.“

Die schlechtere – aber keineswegs beunruhigende – Nachricht hinterher: Der Sport Club hat seine Generalprobe für das erste Punktspile des Jahres am 21. Februar gegen den TuS Hannibal verloren. Bei dreieinhalb Grad und Schneeregen kam der WSC nur schwer ins Spiel und leistete sich gerade in der ersten Halbzeit immer wieder Fehler im frühen Spielaufbau. Die Gastgeber nutzten dies durch Schroth mit einem abgefälschten Kopfball und durch Wilczek nach einer Ecke zur schnellen 2:0-Führung. Schroth nutzte noch vor der Pause einen Patzer von Rafalski zum dritten Tor.

Schrecksekunden gab es für Trainer Öztürk in der 34. und 42. Minute, als zunächst Yasin Yilmaz nach einem Zusammenprall mit Knieproblemen vom Platz musste und dann auch noch Dennis Klossek nach einem Pressschlag zur Sicherheit ausgewechselt wurde. „Stand jetzt ist es aber nicht so dramatisch“, meinte Öztürk nach dem Spiel.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Werner konzentrierter und waren nun in allen Bereichen präsent. Julian Rohlmann drückte den Ball nach 61 Minuten und einer Flanke von Daniel Durkalic von rechts am hinteren Pfosten über die Linie. Fünf Minuten vor dem Ende revanchierte sich Rohlmann: Er marschierte über links auf und davon und fand die Anspielstation im Rücken der Abwehr. Mit der Seite schob Durkalic den Ball unhaltbar ein. „Nach der Pause war vieles besser, aber auch mit viel Luft nach oben. Aber wir haben die zweite Halbzeit gewonnen, also nehmen wir das Positive mit – fertig“, meinte Öztürk.

Werner SC: Rafalski – Seifert, Koniczny, Giffey, Stöver (76. Bozukurt), Bruland, Saado, Hennes, Thannheiser (69. Baslarli), Klossek (43. Rohlmann), Yilmaz (35. Durkalic)

Tore: 1:0 (2.) Schroth, 2:0 (25.) Wilczek, 3:0 (37.) Schroth, 3:1 (61.) Rohlmann, 3:2 (85.) Durkalic

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