Für Ascheberg geht es um (fast) alles

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Holger Möllers wünscht sich einen Sieg. 

Ascheberg/Bergkamen - Für den TuS Ascheberg ist in der Bezirksliga (8) am vorletzten Spieltag alles drin: Vom Klassenerhalt bis zum Abrutschen auf den Abstiegsplatz. Im Tabellenkeller steht ganz am Ende der FC TuRa, der in Brambauer spielt.

Bezirksliga 8: TuS Ascheberg – SC Husen-Kurl. Noch stehen beide Mannschaften über dem Strich – noch. Denn mit 28 Zählern sind weder der TuS Ascheberg noch der SC Husen-Kurl gerettet. Und von unten drängt der VfB Lünen massiv nach mit 26 Punkten. Durch den 3:1-Sieg beim SC Husen-Kurl bei der 1:4-Niederlage des TuS Ascheberg gegen den FC Overberge haben die Lüner den Abstiegskampf passend zum vorletzten Spieltag verdichtet. Im Duell der beiden schlechtesten Rückrundenteams (Ascheberg hat bislang zehn Punkte geholt, Husen-Kurl neun) würde der Sieger einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen –unabhängig vom Ausgang des Gastspiels vom VfB Lünen beim TSC Eintracht Dortmund. „Ein Sieg würde uns gut zu Gesicht stehen. Und es unser Vorteil, dass wir es selber in der Hand haben“, sagt TuS-Trainer Holger Möllers.

Trotz der Niederlage gegen Overberge – die wurde auch durch drei Elfmeterpfiffe begünstigt – sieht Möllers eine positive Tendenz bei seinem Team, speziell mit den Siegen gegen Kaiserau und dem Werner SC. Für die Heimpartie am Sonntag – Ascheberg hat Heimrecht, weil Husen-Kurl für das Hinspiel einen Heimrechttausch wollte – sieht Möllers sein Team im Vorteil, auch wenn die drittschlechteste Heimelf die zweitschwächste Auswärtsmannschaft empfängt. „Ich habe auch nach den ersten schnellen neun Punkten zu Saisonbeginn gesagt, dass die gegen den Abstieg sind“, glaubt Möllers, dass sein Team die Situation richtig einschätzt. Er hofft, dass seine Spieler die Nerven in den Griff bekommen. „Wir wollen das Spiel schon selber in die Hand nehmen, um einen Schritt nach vorne zu gehen. Aber wir wollen natürlich kontrolliert spielen und nicht zuviel zulassen“, sagt Möllers. Beim Landesliga-Absteiger aus dem Dortmunder Vorort, dem der freie Fall droht, hat Möllers speziell Torjäger Tim Heptner im Blick, der bislang 19 Treffer erzielte. Ascheberg hat alle Spieler dabei.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Platz an der Nordkirchener Straße

BV Brambauer- Lünen – FC TuRa Bergkamen. Die Abschiedstournee des Absteigers FC TuRa Bergkamen aus der Bezirksliga ist auf der Zielgerade angelangt. „Wir sehnen das Ende herbei“, sagt TuRa-Trainer Kurt Gumprich: „Wir wollen in Brambauer einen Punkt holen. Dann spielen wir nochmal das Derby gegen Kamen, verabschieden die Spieler und dann war es das auch.“ Im Vergleich zur Vorwoche, als bei der 1:2-Niederlage bei TuS Hannibal eine Vielzahl an Spielern fehlte und sogar der 49-jährige Reservetrainer Michael Böll zum Einsatz kam, sieht es am Sonntag deutlich besser aus. So ist Maik Torka aus dem Urlaub zurück, Daniel Berndt hat seine Gelbsperre abgesessen und Niko Krause ist auch wieder fit. Beim Tabellenvierten BV Brambauer scheint allerdings auch die Luft raus zu sein. Zuletzt verlor das Team von Trainer Dirk Bördeling beim noch leicht abstiegsbedrohten SC Dorstfeld mit 1:2.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Glückauf-Arena

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