WSC schießt den TuS Ascheberg ab

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Jubel beim Werner SC.

Werne - Fünf Tore hat der Werner SC in den bisherigen vier Bezirksliga-Punktspielen erzielt – statistisch nur alle 72 Minuten eines. Gegen den TuS Ascheberg reichen 38 Minuten, um die Saisonausbeute zu verdoppeln. Und es müssen beim verdienten 5:1-Erfolg eigentlich weitere Tore für den WSC fallen.

Denn mehr als ein halbes Dutzend bester Gelegenheiten werden nicht genutzt. So bleibt das Team mit der besten Abwehr der Liga punktgleich mit Spitzenreiter Brambauer auf Rang zwei. Gegenüber dem 1:0-Sieg beim TSC Eintracht verändert Trainer Öztürk sein Team nur auf einer Position, bringt Thannheiser für den privat verhinderten Rohlmann. Der Sport Club trifft nach fünf Minuten zum ersten Mal durch Durkalic, aber Schiedsrichter Kernebeck hat zuvor ein Foul des Werner Angreifers gesehen. Nach 17 Minuten rettet TuS-Keeper White gegen Thannheiser, dann köpft Prinz nach der folgenden Ecke den Ball über das Tor. „Wach werden, wir schauen nur zu“, muntert Gästetrainer Balderi sein Team auf, doch der WSC bestimmt weiter das Geschehen, zwingt Ascheberg immer wieder zu Ballverlusten im Spielaufbau.

Nach 28 Minuten fällt das 1:0. Dennis Seifert flankt von rechts, Jannik Prinz erzielt sein erstes Saisontor mit einem unhaltbaren Kopfball. Wenig später herrscht Chaos in der Ascheberger Abwehr, Zilligen und Prinz bekommen nach einem Freistoß von Saado den Ball aber nicht über die Linie. Das macht Dennis Klossek dann aus der Distanz. Sabe wehrt einen Eckball von Saado zu kurz ab, der Werner Sechser nimmt aus 23 Metern Maß und schießt zum 2:0 oben links in den Winkel ein (41.). Kurz vor dem Pausenpfiff fällt das 3:0. Thannheiser läuft früh an, nimmt Höhn den Ball bei dessen Aufbauversuch ab, geht alleine auf White zu und scheitert zunächst. Doch Saado setzt nach und trifft aus sechs Metern.

Nach dem Seitenwechsel besitzt zunächst der TuS zwei Chancen: Zuerst pariert Treppe glänzend gegen Hölscher, als dieser nach einem abgefälschten Freistoß von Manfredi plötzlich frei vor dem WSC-Keeper steht. Und schließlich trifft Kurzawa bei einem Konter für Ascheberg, weil Durkalic den Ball bei eigenem Einwurf in der Ascheberger Hälfte verliert. Das ist aber nur ein kleiner Makel, denn fortan bestimmt der WSC weiter das Geschehen und trifft schnell zum 4:1. Seifert gewinnt im Mittelfeld den Ball, Saado steckt auf Durkalic durch und der umkurvt zunächst White und schießt aus kurzer Distanz ins Netz (60.). In der Folge trifft Simon den Pfosten und Link schlenzt den Ball an die Latte. Für das 5:1 sorgt Thannheiser nach 66 Minuten mit einem Kopfball, wieder ist Saado mit einer Flanke von rechts der Vorbereiter. Der WSC lässt nicht locker, will das Torverhältnis aufpolieren, lässt aber viele Chancen liegen.

Werner SC:  Treppe – Zilligen (82. Bozkurt), Giffey, Link, Seifert – Thannheiser, Simon, Klossek, Saado – Durkalic (82. Stöver), Prinz (63. Bruland) Tore: 1:0 (28.) Prinz, 2:0 (41.) Klossek, 3:0 (45.) Saado, 3:1 (57.) Kurzawa, 4:1 (60.) Durkalic, 5:1 (66.) Thannheiser

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