FC Overberge  holt Remis in Kamen

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Marc Woller (rechts) war nur bedingt zufrieden mit seinem FCO.

Kamen - „Immerhin besser als in der letzten Saison“ – Marc Woller, Trainer des FC Overberge, bekämpfte die miese Stimmung nach dem Bezirksliga-Derby beim VfL Kamen mit Galgenhumor. 1:1 (0:0) hatte sein Team im Jahnstadion gespielt und dabei weniger einen Punkt gewonnen als zwei verloren.  

Bezirksliga 8: VFL Kamen - FC Overberge 1:1 80:0). „Immerhin besser als in der letzten Saison“ – Marc Woller, Trainer des FC Overberge, bekämpfte die miese Stimmung nach dem Bezirksliga-Derby beim VfL Kamen mit Galgenhumor. 1:1 (0:0) hatte sein Team im Jahnstadion gespielt und dabei weniger einen Punkt gewonnen als zwei verloren. 5:2 siegte in der vergangenen Spielzeit der VfL; nun war es nach drei Pleiten der erste Stimmungsaufheller. Für den FCO entwickelte sich die Begegnung auf dem Kamener „Rasen“ gar nicht wunschgemäß. Das aber lag auch an eigenen Unzulänglichkleiten. „Schneller, schneller, wir müssen schneller spielen“, forderte Marc Woller sein Team immer wieder auf. Doch erst gegen Ende der ersten Halbzeit setzte sein Team dieses auch um. Bis dahin gefiel vor allem der VfL. „In den ersten drei Spielen haben wir nur gepöhlt. Dieses Mal haben wir in den ersten 25 Minuten sogar Fußball gespielt“, meinte Trainer Marko Barwig. Die besseren Chancen gab’s gegen Ende der ersten Halbzeit aber für den Gast. Zunächst packte Jens Lassak sein ganzes Können aus, als Chris Brügmann den VfL-Torhüter mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze überraschen wollte. Mit den Fingerspitzen kratzte er den Ball aus dem Winkel. Wenig später setzte Matthias Göke nach Eckball von Gül wie aus dem Lehrvideo zu einem Kopfball an, doch ein Kamener Kopf verhinderte den Einschlag in das Netz. In der zweiten Halbzeit war zunächst der VfL am Drücker: Ein Kopfball von Dustin Berndt wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff wurde leichte Beute für Tristan Schlossarek, doch nur drei Minuten später musste er im Herauslaufen Kopf und Kragen riskieren, um gegen Berndt zu klären. Als Schlossarek nach 63 Minuten reaktionsschnell gegen Marven Hennig rettete, war die Führung für die Gastgeber eigentlich verdient. Der FCO zeigte derweil wenig, spielte im Aufbau zu unpräzise und ließ die Außen zu oft links oder rechts liegen. Dennoch gelang nach 78 Minuten das umjubelte Führungstor. Lukas Manka zog von halbrechts aus 18 Metern mit dem linken Fuß ab und versenkte den Ball flach und unhaltbar für Lassak im langen Eck. In der Schlussphase wurde es turbulent. Zunächst gab’s Elfmeter, weil Morsel nach einem Eckball einen Arm im Rücken von Krucinski platzierte. Schiri Deselaers zeigte auf den Punkt, Dustin Berndt verwandelte sicher zum Ausgleich (87.). Zwei Minuten später hätte sich der FCO über einen weiteren Elfmeterpfiff nicht beschweren dürfen. Wieder war Morsel beteiligt, doch sein Foul an Sudhaus blieb von Desselaers ungeahndet, obwohl es klarer war als zuvor beim Elfer. FCO: Schlossarek – Morsel, Dumanli (62. Ayyildiz), Rösener (68. Kaczmarek), M. Manka, Dworniczak, Gül (72. Brelian) Göke, Brügmann, Wahle, L. Manka – Tore: 0:1 (78.) L. Manka, 1:1 (87.) Foulelfmeter Berndt J gu

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