Erkan Baslarli ballert Eintracht zum  10:1-Derbysieg und an die Spitze -  Rünthe erfolgreich

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Finaler Jubel von Erkan Baslarli nach seinem Tor zum 10:1. Der Eintracht-Torjäger erzielte sieben Treffer und dabei zwei Hattricks.

Stockum -  Es war Schützenfest ist Stockum am vergangenen Wochenende. Doch dass sich daran der SV Stockum mit einer historische Derby-Pleite gegen den neuen Spitzenreiter Eintracht Werne in der Kreisliga A1 (Unna/Hamm) beteiligte, war von Co-Trainer Jörg Baumann eigentlich nicht vorgesehen. Der SuS Rünthe schaffte auch den ersten Saisonsieg.

Kreisliga A1 (Unna/Hamm): SV Stockum  Eintracht Werne 1:10 (1:3). Spieler des Tages beim 10:1 (3:1)-Erfolg für die Evenkämper und sportlicher Schützenkönig war dabei Angreifer Erkan Baslarli, der sieben Treffer erzielte und zwei weitere vorbereitete.

Von den Anwesenden des Ortsduells konnte sich jedenfalls niemand daran erinnern, dass ein Werner Derby jemals zweistellig endete. Und auch der 25-jährige Stürmer hatte zuvor noch nie sieben Tore in einem Spiel erzielt, wie er berichtete.

Zwei Hattricks nach der Pause

Dabei gelangen ihm nach der Pause gleich zwei Hattricks – für den ersten benötigte er 14 Minuten, für den zweiten nur noch acht. Baslarli führt mit nun elf Saisontoren die Torschützenliste an

Bereits nach zwei Minuten ging der Gast in Führung. Serkan Baslarli legte auf seinen Bruder Erkan in der zweiten Minute auf – und der traf aus sechs Metern zum 0:1 (2.). Davor schoss Erkan Baslarli schon knapp über das Tor (1.). Nach Ecke von Erkan Baslarli verlängerte Hessfeld auf Adrian Chojka, der bei seinem Saisondebüt zum 0:2 einschoss (5.).

Damit war der Plan der Stockumer, die schneller Angreifer der Eintracht und die Außenbahnen dicht zu machen, grandios gescheitert.

Und es kam noch schlimmer: Nach 22 Minuten scheiterte zunächst Hessfeld an SVS-Keeper Zimmermann, den Abpraller nutzte aber Andreas Pawlik zum 0:3 (22.). Danach schaltete die Eintracht bei der schwülen Wärme zwei Gänge zurück und Stockum gestaltete das Spiel offener. Als Eintrachts Chojka vor Stockums Sojka mit einem langen Schritt klären wollte, traf er aus zehn Metern ins eigene Netz zum 1:3 (38.).

Nach der Pause blieb die Partie erst augegeglich. Hessfeld scheiterte für die Eintracht (48.) und Köroglu per Volleyschuss an Tidden (54.). Als Serkan Baslarli nach schönen Solo von Ünal im Strafraum angespielt wurde und durch Löbbecke umgestoßen wurde, verwandelte Erkan Baslarli zum 1:4 (59.). Stockum resignierte und ließ sich mit langen Bällen ausspielen. Da die Eintracht und speziell Erkan Baslarli torhungrig war, endete die Partie in einem Debakel für Stockum. Immer wieder nach langen Bällen und Stellungsfehlern der SVS-Verteidiger lief Erkan Baslarli aufs Tor zu und ließ Zimmermann keine Chance. Auch Bajric traf noch einmal zum 1:7.

SVS: Zimmermann – Tayar, Kaz, Karaman, Eliyazici, Uzun, Sari, Sojka (57. Kaufmann), Löbbecke, Isikli, Köroglu (70. Najih)

Eintracht: Tidden – Ünal, Schynol, Matula, S. Baslarli (67. Bajric), Chojka (62. Jami), Hessfeld (70. Saadouni, Pawlik, E. Baslarli, Martinovic, Göksen 

Tore: 0:1 (2.) E. Baslarli, 0:2 (5.) Chojka, 0:3 (22.) Pawlik, 1:3 (38.) Eigentor Chojka, 1:4 (59.) Foulelfmeter E. Baslarli, 1:5 (68.), 1:6 (73.) beide Baslarli, 1:7 (77.) Bajric, 1:8 (81.), 1:9 (83.), 1:10 (89.) alle E. Baslarli

SuS Rünthe – Yunus Emre HSV 2:0 (2:0).  Nach zwei Niederlagen zum Auftakt war die Stimmung bei Trainer Engin Abali vor allem nach dem letzten Auftritt seines Team nicht gerade auf dem Höhepunkt.

Am 3. Spieltag gegen Yunus Emre sollte endlich was Zählbares verbucht werden – und seine Spieler sorgten dafür. Ein Doppelschlag in der Schlussphase der ersten Halbzeit sorgte dafür. Die Anfangsphase verlief relativ ausgeglichen. Kurz vor der Pause gab es die Erlösung. Tim Grundmann brachte den SuS Führung (40.).

Ganz wichtig war das, was kurz darauf passierte. Dominik Lühr legte sich den Ball zum Freistoß zurecht und bugsierte ihn sehenswert in den Torwinkel – 2:0 (44.). Das gab Rünthe das nötige Selbstvertrauen und versetzte den Gästen fast schon den K.O.-Schlag. Nach dem Seitenwechsel brachten die Hausherren die ersten drei Punkte ohne große Mühe über die Zeit. „Wir haben heute abgeklärt gespielt. Wir haben die Bälle gut verteilt. Das einzige was ich heute bemängeln muss ist, dass wir das dritte Tor nicht gemacht haben“, sagte Engin Abali.

SuS: Noetzel – Franke, Pütz, Wagner, Barks – Lühr (50. Vu), Scherner, Schenk, Siedlarek (70. Nguyen) – Macagnino, Grundmann (65. Kopar)

Tore:  1:0 (40.) Grundmann, 2:0 (44.) Lühr 

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