Bundesliga-Saison 2016/17 ist für die Bärinnen gesichert

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Die ECB-Vorsitzende Iloma Pollmer (Zweite von links) stellte während des Sommerfestes die Neuzugänge und die Ehrengäste vor, darunter Hubert Hüppe (Sechster von rechts).

Bergkamen -  Der EC Bergkamen hat zum traditionellen Sommerfest in das Restaurant des Wellenbades am Häupenweg geladen.

Zusätzlich zu den Spielerinnen, Trainern, Ehrenamtlern und Sponsoren des Fraueneishockey-Bundesligisten waren auch der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (CDU) aus Werne und die Landtagsabgeordneten Ina Scharrenbach (CDU) und Rüdiger Weiß (SPD) sowie Susi Eisenhuth und Sabine Cirkel (Frauen Union) unter den Gästen.

Die Saison 2016/17 ist für die Bärinnen in der Eishalle Bergkamen gesichert, aber darüber hinaus gibt es noch keine weitere Entscheidung. Natürlich war die drohende Schließung der Spielstätte am Häupenweg ein großes Thema bei diesem Treffen.

Hubert Hüppe stellte sich dabei auf die Seite der Jugend. „Alles, was für die Jugend erhaltenswert erscheint, das muss erhalten werden. Dazu gehört auch die Bergkamener Eishalle”, sagte er, Ebenso deutlich wurde Rüdiger Weiß: „Das Eis ist zwar dünn und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, der Erhalt der Eishalle ist aber aus Sicht des ECB verständlich. Kein Club in Bergkamen spielt so hoch wie der EC Bergkamen.”

Und er fügte hinzu, dass „es nur wenige Vereine gibt, die mit so viel Herzblut ihrem Sport nachgehen. Ich werde alles, was ich tun kann, für den Erhalt der Eishalle tun.”

Die ECB-Verantwortlichen haben diese Stellungnahmen wohlwollend zur Kenntnis genommen und hoffen nach wie vor auf auf eine Lösung, um die Eishalle auch über das Jahr 2017 hinaus nutzen zu können.

Der ECB steht man damit auch nicht alleine da; es gibt noch zwei weitere Vereine in Bergkamen. Außerdem sind da etwa 40 000 Besucher, die in den fünf bis sechs Monaten Öffnungszeit die Halle nutzen. So geht es hier auch um die Beschäftigung und Freizeitmöglichkeiten von Jugendlichen und die gemeinsame sportliche Bestätigung von Familien – ein Thema, so die ECB-Verantwortlichen, welches bei der ganzen Diskussion sehr wenig Beachtung finde.

Personell wird sich nicht viel ändern. Trainer bleiben weiter Robert Bruns für die Bundesliga-Mannschaft und und Oliver Kapitza für die „1b“ in der 2. Liga Nord. Auch die Mannschaften bleiben weitgehend zusammen.

Dier ECB setzt für die kommende Saison sehr auf die Förderung des Nachwuchses. Neu zu den Bärinnen stoßen junge Spielerinnen: Lea Badura, Pauline Gruchot (beide Jahrgang 2003) und Anastasia Wirth (2002) kommen von den Iserlohn Young Roosters und werden dort auch weiterhin in Jungen-Mannschaften spielen.

Ann-Lena Julius (2002) wechselt von den Hammer Eisbären nach Bergkamen. Ebenso neu ins Team kommt Goalie Lilli Werner (1996), die zuletzt beim Ligakonkurrenten Lady Scorpions Hannover Langenhagen spielte. ECB-Torfrau Körber wird nach ihrem Kreuzbandriss noch für geraume Zeit fehlen, Britta Schröder und Kira Kanders sind aus gesundheitlichen Gründen für die neue Spielzeit fraglich.

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