Eintracht Werne scheitert im Achtelfinale des Kreispokals

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Eintracht Wernes Faruk Bozaci wird in dieser Szene von Mirko Müller gestellt.

Werne -  Mit der ersten Pflichtspielniederlage in der neuen Saison ist am Mittwochabend der Kreisligist Eintracht Werne im Achtelfinale aus dem Kreispokal (Unna/Hamm) ausgeschieden. Gegen die SG Bockum-Hövel als Tabellenzweite der Bezirksliga 7 gab es eine 1:3 (0:3)-Niederlage für das ersatzgeschwächte Team von Trainer Jörg Fiebig.

„Wir haben die erst Halbzeit so ein bisschen verpennt. In der zweiten Halbzeit gab es eine Phase, in der Bockum-Hövel den Sack hätte zumachen müssen und dann eine, in der wir das 2:3 machen können. Dann wäre es eine interessante Schlussphase geworden. Wir haben uns insgesamt ordentlich präsentiert“, sagte Eintrachts-Trainer Jörg Fiebig.

Nach ausgeglichenem Beginn hatte zunächst Wohlrath die Führung für die höherklassigen Gäste auf der Fuß und auf der Gegenseite parierte Keeper Goeke einen Freistoß von Erkan Baslarli aus 22 Metern.

Beim 0:1 durch den früheren Herberner Damian Manka reklamierten die Evenkämper vergeblich auf Abseits (24.). Beim 0:2 kam Wohlraths aus sechs Metern zum Kopfball nach einer Ecke (35.). Beim 0:3 versuchte die Eintracht eine Abseitsfalle zu stellen, aber Thomas Wilczek lief aus der eigenen Hälfte ein und hebelte so diesen Versuch der Eintracht mit seinem Alleingang aus (39.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte leistete sich die Eintracht viele leichte Fehler im Spielaufbau. Allerdings vergaben Harsit aus kurzer Distanz und Manka frei vor Keeper Linke das 0:4 (50., 53.).

Mit einem sehenswerten Freistoß aus 28 Metern in den Winkel sorgte Eintrachts-Toptorjäger Erkan Baslarli für den 1:3-Anschlusstreffer (58.). Danach scheiterte auf der Gegenseite zweimal Thomas Wilczek in aussichtsreichen Positionen.

In der Schlussphase hatte die Eintracht noch etwas zuzusetzen und wehrte sich nach Kräften gegen das Pokal-Aus. Nach einem zu kurzen Kopfball-Rückpass eines SG-Verteidigers musste Keeper Goeke gegen Hessfeld Kopf und Kragen riskieren, um das 2:3 zu verhindern (75.). Nur eine Minute später trat erneut Erkan Baslarli zu einem Freistoß an – doch diesmal klatschte sein Versuch aus 22 Metern zentraler Position an den Innenpfosten und den Abpraller vergab Hessfeld zu überhastet, so dass Goeke mit einem tollen Reflex den Ball zur Seitenlinie lenkte (76.). Weitere ganz klare Chancen blieben danach für die Gastgeber aber aus.

Eintracht: Linke – Ünal, Pra, Schulte, Göksen, Hizarci, Chojka, Saadouni, Bozaci, E. Baslarli, Hessfeld

Tore: 0:1 (24.) Manka, 0:2 (35.) Wohlrath, 0:3 (39.) Wilczek, 1:3 (57.) E. Baslarli - fraz

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