Oberliga-Frauen des HC TuRa im Derby gegen Königsborn gefordert

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Im letzten Aufeinandertreffen im März siegten die TuRa-Frauen am Friedrichsberg mit 22:18. Vanessa Rohls steuerte sechs Treffer zum Sieg bei,

Bergkamen - Unterschiedlicher können die Vorzeichen vor diesem Derby nicht sein: Der HC TuRa hat bislang erst ein Spiel gewonnen, der Königsborner SV erst eines verloren. Am Freitagabend ändern sich die Statistiken. Anwurf ist um 20.15 Uhr in der Halle am Friedrichsberg.

Oberliga Westfalen (Frauen): HC TuRa Bergkamen – Königsborner SV. Bereits am vierten Spieltag der Oberliga kommt es zum von allen Seiten ersehnten Derby der beiden heimischen Teams. Und die Königsbornerinnen stehen mit ihren beiden Siegen gegen Bielefeld/Jöllenbeck (33:20) und bei Vorwärts Wettringen (27:25) derzeit etwas besser da als die Gastgeberinnen.

„Das hat aber im Vorfeld eines solchen Derbys nicht viel zu bedeuten“, wirft KSV-Trainer Ragulan Srijeevaghan gleich ein. Sein KSV habe einfach den besseren Saisonstart hingelegt. Der solle weiter ausgebaut werden. Seine Spielerinnen seien hochmotiviert.

Die Bergkamenerinnen hingegen gestalteten bislang nur die Partie gegen den TSV Oerlinghausen (29:23) siegreich, zuletzt hagelte es eine 22:25-Pleite bei der DJK Coesfeld. „Wir haben in Coesfeld aber auch nicht gut gespielt. Das muss ich leider zugeben“, sagt Ingo Wagner. Er weiß, dass es seine Handballerinnen besser können und deshalb „werden wir das Derby in der eigenen Halle auch gewinnen.“

Um zum Erfolg zu kommen, müssten vor allem die Anspiele aus dem Königsborner Rückraum auf den Kreis unterbunden werden. Die Deckung müsse sauber arbeiten und rasch auf das Tempospiel umschalten. Wagner: „Und vorne müssen wir einfach konsequent abschließen. In Coesfeld habe ich 27 Fehlwürfe notiert – zu viele.“

Bereits in der Vorbereitung haben die Mannschaften bei den Turnieren in Hohenlimburg und in Brambauer gegeneinander gespielt. Diese Duelle entschied jedes Mal der HC TuRa für sich. Vor dem Derby bleibt das aber auch nur eine rein statistische Bilanz.

Ingo Wagner geht, trotz einiger Wehwehchen bei seinen Spielerinnen, davon aus, das alle dabei sind. Beim KSV sind Pein, Köppel und Webers fraglich.

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