LippeBaskets scheiden im Pokal gegen Dortmund aus

Emre Keskin und die LippeBaskets kassierten einen Dämpfer im Pokal.

Werne - Eine Woche vor dem Punktspielauftakt in Paderborn haben die LippeBaskets einen Vorgeschmack auf die Saison bekommen. Der Aufsteiger in die 2. Regionalliga verlor gegen den künftigen Ligakonkurrenten SVD 49 Dortmund im Erstrunden-Spiel um den westdeutschen Pokal verdient deutlich mit 65:91 (10:22, 16:29, 17:21, 22:19).

WBV-Pokal (1. Runde): LippeBaskets Werne - SVD Dortmund 65:91 (10:22, 16:29, 17:21, 22:19). Die Partie hatten die Gäste schon zur Halbzeitpause mit einer 25-Punkte-Führung (51:26) für sich entschieden. Die Dortmunder, die die vergangene Saison punktgleich mit Meister Bielefeld als Zweite beendeten, benötigten eine kurze Anlaufzeit, um sich auch als Spitzenteam für die neue Spielzeit zu empfehlen. Bis zum 4:6 sah es noch gut aus für die LippeBaskets, dann folgte die erste 10:0-Serie der Gäste; unter anderem mit zwei Drei-Punkte-Würfen des überragenden Niklas Meesmann. Während der Aufbauspieler der 49ers sechs Dreier (von insgesamt zehn) versenkte, waren die Werner Shooter wie Meinert oder Cramer von außen harmlos wie selten. Da fehlte zudem Jan König, dessen Verletzung sich beim Aufwärmen zu deutlich bemerkbar machte. Außerdem besaßen die Dortmunder nicht nur unter ihrem Korb die Lufthoheit, was die schärfste Werner Waffe, den Tempogegenstoß, zu einer Rarität machte.

Kussel verletzt, Niehüser nur bedingt einsetzbar und Tübel dienstlich verhindert – da war Robin Brachhaus als einziger echter Center zu sehr auf sich alleine gestellt, chancenlos und tief gefrustet, zumal die Unparteiischen auch das eine oder andere Foul gegen ihn übersehen haben. So legten die Gäste bis zur Pause ihr großes Polster an, das zwischenzeitlich sogar auf 28 Punkte (48:20) angewachsen war. Einzig Niklas Keilinghaus passte sich dem guten Niveau der 49ers an und erzielte bis zur Halbzeit neun Punkte. „Die Werner haben eher eine kleine Mannschaft. Das liegt uns, das ist unser Spiel“, meinte SVD-Trainer Sebastian Mlynarski. Derweil hatte Henke seine Mannen in der Kabine angezählt. Ihre Motivation? „Sie wollten zeigen, dass sie mithalten können“, sagte Henke. Die Werner ließen sich in der Tat nicht hängen und gestalteten die zweite Halbzeit ausgeglichen (39:40). Näher als auf 20 Punkte schlossen sie zu den Dortmundern aber nicht mehr auf, denn diese spielten ebenfalls motiviert weiter. Mlynarski: „Unser Ziel ist es immer, auswärts unter 70 zu bleiben.“

LippeBaskets: Wiedey (4), Cramer (7), J. Tilkiaridis (2), Pavleski (10), Meinert (5), Brachhaus (9), Niehüser (1), Kahad (3/1), Keilinghaus (13), Voigt (11), Keskin Spielfilm: 2:2, 4:6, 4:17 10:22 – 12:32, 19:35, 20:48, 26:51 – 37:60, 43:72 – 54:79, 62:82, 65:91

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