TuS Ascheberg macht Riesenschritt Richtung Klassenerhalt

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Trainer Holger Möllers lässt sich von seinen Spielern feiern. 

Ascheberg - Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt hat Fußball-Bezirksligist TuS Ascheberg getan. Die Mannschaft von Holger Möllers besiegte auf eigenem Platz den bisher punktgleichen SC Husen-Kurl mit 4:1 (0:0).

Ein Remis im letzten Spiel gegen den TSC Eintracht Dortmund reicht nun aus, um den Ligaerhalt wasserdicht zu machen. Nach einer ereignisarmen ersten Halbzeit, in der beide Teams sich erst spät Chancen herausarbeiteten – Rodrigo de Sousa (40.) und Hendrik Füchtling (45.) vergaben auf Ascheberger Seite, René Jeß auf Seiten des SC Husen-Kurl (41.) – brachte Tim Burgemeister die Gäste kurz nach dem Seitenwechsel in Führung.

TuS-Verteidiger Dominik Höhe ging bei einem gegnerischen Querpass nicht konsequent genug dazwischen und Burgemeister ließ Aschebergs Keeper Tobias Kofoth keine Chance. Die Führung der Gäste dauerte ganze vier Minuten. Dann schoss Oscar Franco Cabrera einen Freistoß fast von der rechten Seitenauslinie hoch in den Strafraum. Der Ball passierte Freund und Feind – einschließlich des vom vor ihm hochspringenden Füchtling irritierten SCH-Keepers Marc Wiegand – und war plötzlich im Netz. Der schnelle Ausgleich verlieh den Gastgebern Flügel. Fabian Vogt schoss einen Freistoß in den gegnerischen Strafraum. Der SC bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Dieser fiel Dustin Hölscher vor die Füße – 2:1.

Niklas Bultmann hatte den dritten TuS-Treffer auf dem Fuß, sein Fernschuss flog nur knapp am Tor vorbei (74.). Auf der anderen Seite hatte Odai Rodrigues Dos den Ausgleich auf dem Fuß, Kofoth rettete im letzten Moment (84.). Nur eine Minute später schoss Vogt einen Eckball an den kurzen Pfosten – der Ball kam zu dem kurz zuvor eingewechselten Benedikt Vester, der nicht lange fackelte – 3:1, die Entscheidung. Dann setzte sich Hendrik Füchtling auf der linken Seite durch und passte auf den frei stehenden Franco Cabrera, der keine Mühe hatte, Wiegand ein zweites Mal zu überwinden. Hölscher hätte noch zwei Tore draufsatteln können, schoss aber erst an den Innenpfosten und dann über das Tor. „Wir haben nicht viel zugelassen“, so Trainer Möllers. „Das Festhalten an der Dreierkette hat sich ausgezahlt.“

Ascheberg:  Kofoth – Bultmann, Drees, Höhne – Cabrera, Sabe, Heubrock (71. Manfredi), Vogt, de Sousa (77. Vester) – Hölscher, Füchtling

Tore: 0:1 Burgemeister (49.), 1:1 Cabrera (53.), 2:1 Hölscher (59.), 3:1 Vester (85.), 4:1 Cabrera (87.)

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