Ulm im Playoff-Finale - Frankfurt verliert mit einem Punkt

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Ulms Per Günther (M) riss die PArtie früh an sich. Foto: Stefan Puchner

Neu-Ulm (dpa) - Die Basketballer von ratiopharm Ulm sind den Brose Baskets Bamberg ins Playoff-Finale der Basketball-Bundesliga gefolgt. Die Ulmer gewannen in eigener Halle gegen die Fraport Skyliners Frankfurt mit 73:72 (43:32).

Ulm entschied die Best-of-Five-Halbfinalserie damit überraschend mit 3:1-Siegen für sich. Dabei gaben die Gastgeber aber fast einen 20-Punkte-Vorsprung noch aus der Hand.

"Das wäre die bitterste Niederlage meiner Karriere gewesen", sagte Ulms Nationalspieler Per Günther mit Blick auf die Zitterpartie am Ende. "Ich bin einfach mega-stolz, dass wir eine Mannschaft wie Frankfurt geschlagen haben", sagte der Aufbauspieler im Interview bei "telekombasketball.de". Frankfurts Center Johannes Voigtmann war dagegen bitter enttäuscht. "Mit etwas Abstand können wir vielleicht sagen, dass es eine gute Saison war. Im Moment sind wir einfach nur enttäuscht."

Bester Werfer bei den Gastgebern war vor 6000 Zuschauern in der zum 100. Mal ausverkauften ratiopharm Arena Günther mit 17 Punkten. Bei den lange enttäuschenden Frankfurtern, immerhin Dritter nach der Hauptrunde, kam Jordan Theodore auf 23 Zähler. Letztmals stand Ulm 2012 im Endspiel.

Titelverteidiger Bamberg hatte sich im anderen Halbfinale klar mit 3:0 gegen Bayern München durchgesetzt. Die Brose Baskets haben im ersten Endspiel am Sonntag (14.45 Uhr) Heimrecht und würden auch ein eventuell entscheidendes fünftes Spiel vor eigenem Publikum austragen.

Drei Tage nach der klaren Niederlage in Frankfurt waren die Ulmer von Anfang an klar überlegen. Angetrieben vom starken Günther zogen die Hausherren bereits in den ersten zehn Minuten auf 18:9 davon. Bei den Skyliners lief dagegen nicht fiel zusammen. Nach der Pause bauten die Ulmer den Vorsprung dann sogar auf 20 Punkte aus, doch am Ende musste das Team von Trainer Thorsten Leibenath doch noch zittern. Der letzte Versuch der Frankfurter verfehlte aber das Ziel.

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