Köln- und Hannover-Fans prügeln sich im ICE

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Symbolbild

Dortmund/Köln/Hannover - Nach dem Spiel Köln gegen Hannover kam es auf dem Weg von Hannover nach Dortmund in einem ICE zu einer Prügelei zwischen den Fans. Auch englische Hannoverfans waren daran beteiligt. 

Das es auch Unterstützer von Hannover 96 außerhalb Deutschlands gibt, zeigte eine Schlägerei mit mehreren Beteiligten, am Samstag Abend in einem Intercityexpress (ICE) auf dem Weg von Hannover nach Dortmund, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei. Fußballfans prügelten sich in dem Zug. Wie sich herausstellte waren unter ihnen mehrere englische Staatsangehörige.

Gegen 21.15 Uhr wurde die Dortmunder Bundespolizei über eine Schlägerei in einem ICE informiert. Der Zug befand sich auf dem Weg von Hannover nach Dortmund. Einsatzkräfte hielten sich bereits auf dem Bahnsteig auf, als der Zug im Dortmunder Hauptbahnhof einfuhr.

Sofort nachdem die Türen des ICE sich öffneten, meldeten sich mehrere Beteiligte bei den Bundespolizisten. Unter ihnen befanden sich auch vier englische Staatsangehörige, die als Fans von Hannover 96 das Spiel gegen den 1. FC Köln, in Hannover, verfolgt hatten.

Nach Zeugenaussagen sollen die englischen Hannover Fans, durch eine größerer Gruppe Kölner Fans, die ebenfalls den Zug nutzten, provoziert worden seien. Daraufhin sei es zur körperlichen Auseinandersetzung in einem Abteil gekommen. 

Im Verlauf der Schlägerei wurden ein 28-jähriger Kölner sowie ein 24-jähriger Engländer verletzt. Anschließend seien die Engländer in die hinteren Abteile des Zugs geflüchtet, um weitere Eskalationen zu verhindern.

Ermittlungen der Bundespolizei müssen nun ergeben, wie genau sich die körperliche Auseinandersetzung ereignet hat.

Gegen zwei englische Staatsangehörige (beide 24 Jahre alt) die mit 1,2 und 1,4 Promille nicht unerheblich alkoholisiert waren, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Gegen den 28-jährigen Kölner wurde ebenfalls ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Auch er war erheblich alkoholisiert.

Die Ermittlungen dauern an.

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