DHB-Pokal

THW Kiel gewinnt gegen VfL Fredenbeck

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Hamm - Der deutsche Rekordmeister THW Kiel ist wie erwartet in das Finale der Erstrunden-Gruppenspiele um den DHB-Pokal eingezogen.

Beim 29:20 (11:13) gegen den Drittliga-Vertreter VfL Fredenbeck hatten die Kieler allerdings deutlich mehr Mühe als vor der Partie erwartet. Bis zur Pause hatte Fredenbeck um Routinier Maciek Tluczynski dem Rekordmeister das Leben mehr als schwer gemacht und sogar mit 13:11 vorne gelegen. Dem THW war zwar seine individuelle Überlegenheit von Beginn an anzusehen, mannschaftlich funktionierte es bei der Weltstar-Auswahl von Trainer Alfred Gislason allerdings nur phasenweise. So lag Fredenbeck nicht unverdient mit dem Halbzeitpfiff vorne.

Nach der 15-minütigen Verschnaufpause in der brüllend heißen Westpress Arena des ASV Hamm-Westfalen sorgte ein kurzer, konzentrierter Zwischenspurt des haushohen Favoriten aber schnell für klare Verhältnisse. Sechs Treffer in Folge bis zur 39. Minute zum 18:13 beendeten alle Außenseiter-Träume. Torhüter Andreas Wolff wurde in seinem ersten Pflichtspiel für den THW immer stärker, die Feldspieler spulten ihr Programm routiniert herunter. Bei Fredenbeck schwand zudem zusehends die Kraft, und so hieß es am Ende noch standesgemäß 29:20 für den haushohen Favoriten.

Kiel trifft am Sonntag im Finale auf den Sieger der Partie zwischen Zweitligist ASV Hamm-Westfalen und Drittliga-Vertreter Neusser HV, die am Samstag um 19 Uhr ebenfalls in der Westpress-Arena beginnt.

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