"Das überstrahlt diesen Tag"

Heidel sichert Embolo Unterstützung zu

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Schalkes Sportvorstand Christian Heidel hat Breel Embolo nach dessen schwerer Verletzung jegliche Unterstützung zugesagt.

Gelsenkirchen - Das Ergebnis rückte in den Hintergrund. Nach Schalkes 1:1 in Augsburg stand die Verletzung von Breel Embolo im Fokus. Sportvorstand Christian Heidel stellte sich den Fragen der Journalisten.

"Herr Heidel, ein 1:1 beim FC Augsburg, aber das beherrschende Thema ist die Verletzung von Breel Embolo. Was können Sie darüber sagen?"

Christian Heidel: "Das überstrahlt natürlich diesen Tag. Mir fällt es schwer, über das Spiel zu reden, weil das für Breel Embolo an Tragik kaum noch zu überbieten ist. Jeder hat gemerkt, dass der Junge in der Bundesliga angekommen ist. Ich glaube auch, dass er bis zum Ausscheiden der auffälligste Spieler war. Jetzt kommt wortwörtlich ein Bruch rein, da werden wir ihm alle Unterstützung geben, medizinisch und mental. Es ist eine bittere Geschichte, monatelang auf ihn verzichten zu müssen." 

"Machen Sie seinem Gegenspieler Konstantinos Stafylidis einen Vorwurf wegen des Fouls?" 

Heidel: "So etwas passiert im Fußball. Ich bin der Letzte, der dem Verteidiger da irgendwelche Absicht unterstellt. Es ist tragisch, aber ich glaube, dass keiner mit Absicht seinen Gegner verletzen will, insbesondere nicht mit dieser Dramatik. Ich glaube, über solche Dinge sollte man gar nicht nachdenken. Ich möchte da auch keine neue Diskussion anfangen über Fouls und Härte. Fußball ist ein Kampfspiel, da passieren leider Gottes Verletzungen."

Bilder von Schalkes Remis in Augsburg

"Könnten Sie doch noch ein paar Worte zum Spiel sagen?" 

Heidel: "Ich glaube, wir hatten alle Möglichkeiten, dieses Spiel zu gewinnen. Wenn wir das 2:0 machen, und das war die größte Chance im ganzen Spiel, dann geht hier nur einer als Sieger vom Platz. Aus unerfindlichen Gründen haben wir die Augsburger eine Viertelstunde lang vor unser Tor gelassen und dann haben sie es ausgenutzt. Deswegen müssen wir mit dem Punkt leben, aber wir sind nicht richtig zufrieden.

"Der Treffer von Nabil Bentaleb war der erste in der Bundesliga, der durch die Hawk-Eye-Technik gegeben wurde." 

Heidel: "Wir sind jetzt die Ersten, die von diesem Ding profitieren. Ich war ja immer einer, der das gefordert hat. Wenn es eine Möglichkeit gibt, nachzuweisen, dass der Ball hinter der Linie war, ohne dass der Spielverlauf beeinträchtigt wird, dann ist das absolut in Ordnung." 

"Wie stellt sich die Situation von Schalke aus Ihrer Sicht dar?" 

Heidel: "Wir sind mit fünf Niederlagen gestartet, und es ist nicht so ganz angenehm, hier zu spielen. Wir müssen jetzt im Heimspiel gegen Mainz versuchen, dreifach zu punkten und so Schritt für Schritt da hinten rauskommen. Fakt ist ja: Wenn du mit fünf Niederlagen anfängst, dann haben ein paar Dinge nicht funktioniert. Dann ist es nicht selbstverständlich, dass du fünf Siege draufsetzt." - SID

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