Schalke tauscht sich mit "genervtem" Neustädter aus

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Gelsenkirchen - Der FC Schalke 04 sieht sich bei den Vertragsverhandlungen mit Fußballprofi Roman Neustädter in einer guten Position. "Wir sind in einem konstruktiven Austausch über die Zukunftsplanungen des Clubs und des Spielers", erklärte der Schalker Sportvorstand Horst Heldt am Mittwoch in einer Vereinsmitteilung.

Neustädter fühlt sich laut Heldt "auf Schalke wohl und identifiziert sich mit den Zielen und Werten des Vereins". Mit diesen Aussagen reagierte Heldt auf einen Bericht der "Bild"-Zeitung (Mittwoch). "Ich wäre im Sommer ablösefrei, bin 28 und habe viele Jahre in der Bundesliga gespielt. Da macht man sich natürlich Gedanken, mal was Neues zu erleben", wurde Neustädter zitiert. 

Er absolvierte seit 2012 153 Pflichtpartien für die Gelsenkirchener. Neustädter bestritt auf seiner Facebook-Homepage, dass er wegen des künftigen Schalke-Managers Christian Heidel an einen Vereinswechsel denke, wie die "Bild" spekulierte. 

Heidel habe Neustädters Vater Peter im Frühjahr 2010 als Coach der zweiten Mainzer Mannschaft von seinen Aufgaben entbunden. Deshalb wolle der Sohn nun nicht unter Heidels Management bei den Schalkern bleiben, mutmaßte die Zeitung. 

Er habe unter Heidel 15 Jahre beim FSV Mainz 05 verbracht und sei 2009 unter ihm in die Bundesliga aufgestiegen. "Er war also maßgeblich an meiner Profikarriere beteiligt. Ich habe großen Respekt vor Christian Heidel und seiner Arbeit", ließ Neustädter wissen. "Keine Ahnung, wieso für Unruhe gesorgt werden muss. Nervt", ergänzte der Profi. - dpa

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