Schalke ohne Aogo gegen Bremen - Heldt sucht Innenverteidiger

+
Dennis Aogo wird beim Jahresauftakt gegen Werder Bremen noch geschont. Auf Benedikt Höwedes wird der Revierclub länger verzichten müssen.

Gelsenkirchen - Der FC Schalke 04 muss zum Rückrundenstart der Fußball-Bundesliga gegen Werder Bremen auf Dennis Aogo verzichten. Der Linksverteidiger klagt schon länger über Achillessehnenprobleme. Damit nicht genug: Auch bei den Innenverteidigern hat der Revierclub große Sorgen.

"Er ist noch nicht bei 100 Prozent. Wir geben ihm noch eine Pause", sagte Trainer André Breitenreiter am Freitag in Gelsenkirchen. Er rechnet damit, dass diese Verletzung "uns in der ganzen Rückrunde begleiten wird". Schon nach dem Testspiel gegen Arminia Bielefeld war der Ausfall befürchtet worden. Neben Aogo fehlen am Sonntag die Langzeitverletzten Benedikt Höwedes, Matija Nastasic, Atsuto Uchida und Marco Höger. 

Seit elf Spielen ist Schalke gegen Bremen ungeschlagen (acht Siege), und will diese Bilanz ausbauen, um im Kampf um die begehrten Champions-League-Plätze in der Rückserie kräftig mitzumischen. "Wir sind froh, dass es endlich los geht. Wir müssen mit einer großen Gier und einem guten Plan ins Spiel gehen. Dann haben wir gute Chancen, erfolgreich zu starten", sagte Breitenreiter. 

Unterdessen sucht Schalke wegen des langen Ausfalls von Kapitän Höwedes, der rund zwölf Wochen wegen einer Oberschenkel- und Sehnenverletzung fehlt, weiter nach einem Abwehrspieler. "Wir sind in Gesprächen. Wir wollen auf der Innenverteidiger-Position noch etwas machen", betonte Heldt, der zwei Kandidaten konkret im Visier hat. "Wenn alles gut geht, wird es in der nächsten Woche über die Bühne gehen." Auch weitere Abgänge bis zum Ende der Transferperiode am 1. Februar schloss der Manager nicht aus. - dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare