Nach Freistellung auf Schalke

Boateng wehrt sich: "Alles gelogen"

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Kevin-Prince Boateng wirft den Schalker Verantwortlichen schlechten Stil vor.

Gelsenkirchen - Kevin-Prince Boateng kritisiert die Verantwortlichen von Schalke 04 wegen der Art seiner Freistellung. Alles sei gelogen, sagt der Profi.

Knapp eine Woche nach seiner Freistellung bei Schalke 04 wirft Kevin-Prince Boateng den Verantwortlichen des Bundesligisten schlechten Stil vor. „Das Niveau dieser Leute, die etwas über mich erzählen und Gerüchte streuen, bediene ich nicht“, sagte Boateng der Sport Bild (Mittwoch-Ausgabe): „Dass ich im Nachhinein nun schlecht gemacht werde, spricht doch weiterhin für sich. Doch alles, was jetzt medial transportiert wurde, ist gelogen.“

Boateng führte aus: „Ich werde niemanden schlecht reden. Ich habe zwei Jahre öffentlich für alles, wirklich alles, meinen Kopf hingehalten. Es lief öffentlich alles über mich, ich habe so dem Verein, den Mitspielern und Verantwortlichen den Druck rausgenommen. Das wurde ja auch massiv gebraucht.“

Am 11. Mai war Boateng gemeinsam mit Sidney Sam bei den Gelsenkirchenern freigestellt worden. Zeitgleich suspendierten die Verantwortlichen um Sportvorstand Horst Heldt auch Marco Höger vorläufig, der Mittelfeldspieler wurde aber begnadigt.

Den Entschluss, das Trio auszuschließen begründete Schalke damit, dass das Vertrauensverhältnis zerstört sei. „Es ist sehr traurig, wie meine Zeit auf Schalke geendet ist. Dies war nicht meine Entscheidung“, sagte Boateng, der aber bekräftigte: „Das akzeptiere und respektiere ich zu 100 Prozent.“

SID

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