Heldt: Weder Ausstiegsklausel noch Angebote für Leroy Sané

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Im Vertrag von S04-Jungstar Leroy Sané gibt es laut Manager Horst Heldt keine Ausstiegsklausel.

Orlando - Angesichts der Spekulationen um einen baldigen Wechsel von Jungstar Leroy Sané hat Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 Berichte über eine Ausstiegsklausel des 20-Jährigen zurückgewiesen und betont, dass es kein einziges Angebot für den Angreifer gibt.

Der angeblich von etlichen Topclubs umworbene Sané wolle den Fußball-Bundesligisten nicht verlassen, und Schalke wolle ihn auch nicht abgeben, sagte Heldt der "Bild"-Zeitung. "Außerdem liegt uns nach wie vor kein einziges Angebot vor", sagte er. Zuletzt war von einem starken Interesse des FC Barcelona an Jung-Nationalspieler Sané berichtet worden. 

Heldt betonte noch einmal, dass es keine Ausstiegsklausel im Vertrag mit dem 20-Jährigen gebe - zumindest nicht in diesem Winter und Sommer. 

Die Frage, ob eine solche Klausel später greife, beantwortete er nicht. "Diese Frage darf man stellen, aber Vertragsinhalte gehen keinen etwas an", sagte Heldt und fügte hinzu: "Leider wird das Wesentliche vergessen. Dass Leroy Schalke nicht verlassen will und wir ihn nicht abgeben wollen." 

Manchmal habe man das Gefühl, nahezu alle anderen könnten mit dem Hype um Sané nicht umgehen - "nur der Verein und der Spieler kommen bisher damit sehr gut klar". 

Ein Transfer sei laut Heldt aktuell für Schalke kein Thema. "Als Verantwortlicher beschäftige ich mich erst dann damit, wenn tatsächlich Angebote für Leroy abgegeben werden", sagte der Manager.

Sanés Vertrag bei den Schalkern läuft noch bis 2019. 

Zuletzt war bereits über ein Interesse von Manchester City berichtet worden. Der englische Ex-Meister und womöglich baldige Club von Trainer Pep Guardiola soll demnach 55 Millionen Euro geboten haben. 

Der Sohn des früheren Bundesliga-Torjägers Souleyman Sané bestritt bislang 30 Spiele für Schalke und erzielte dabei sieben Tore. Sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft gab er am 13. November vergangenen Jahres beim 0:2 in Frankreich. - dpa

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