Schalke 04

Geis beweist es seinen Kritikern und empfindet Genugtuung

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Johannes Geis (l.) gehörte beim Sieg gegen Mönchengladbach zu den laufstärksten Schalkern.

Gelsenkirchen/Hamm - Johannes Geis gehörte zuletzt wieder zum Stammpersonal beim FC Schalke 04 und zeigte es seinen Kritikern. Er empfindet ein Stück weit Genugtuung.

Na klar, sie hätten gerne direkt weiter gemacht. Das 4:0 des FC Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach wirkte wie ein Befreiungsschlag. Endlich auch mal in der Bundesliga gewonnen. "Die Situation", erklärt Johannes Geis bei Schalke.TV, "war nicht einfach. Wenn man fünf Spiele hintereinander verliert, kommt auch der Kopf ins Spiel." Umso größer war die Erleichterung bei Königsblau. "Es ist ein gutes Gefühl, mit zwei Erfolgserlebnissen hintereinander in die Länderspielpause zu gehen", meint der Mittelfeldspieler "Nichtsdestotrotz hätte ich am Wochenende lieber direkt wieder gespielt, da wir gut drauf sind."

Das gilt auch für Geis persönlich, für den es bislang bergauf wie bergab ging. Mal stand er in der Startelf, mal saß er auf der Bank, mal fand er sich sogar auf der Tribüne wieder. "Wichtig ist, dass man immer an sich glaubt und nicht den Kopf hängen lässt", erklärt der 23-Jährige: "Jeder Spieler in unserer Mannschaft wird gebraucht." Da sei es normal, wenn es einer mal nicht in den Kader schafft. "Markus Weinzierl spricht aber mit jedem Spieler. Mir hat er gesagt, dass es nichts mit mangelnder Wertschätzung zu tun hat, wenn ich nicht spiele. Dass ich zuletzt wieder zum Einsatz gekommen bin und wir auch noch gewonnen haben, war natürlich gut für mein Selbstvertrauen."

Kader und Rückennummern des FC Schalke in der Saison 2016/2017

Gegen Mönchengladbach war Geis nach Alessandro Schöpf (12,8 Kilometer) der laufstärkste Spieler auf Seiten der Schalker (11,45). "Ich habe mich voll reingehauen, um dem Trainer das Vertrauen zurückzuzahlen", sagt Geis. "Nabil Bentaleb und ich haben das Zentrum meiner Meinung nach sehr gut verdichtet und standen im Verbund defensiv kompakt. Ich bin froh, dass ich dem einen oder anderen Kritiker, der meint, ich sei nicht so laufstark, beweisen konnte, was ich drauf habe. Dass es von verschiedensten Seiten nun Lob gab, freut mich. Aber am wichtigsten ist aber immer das Resultat der Mannschaft. Das Team steht über allem."

Und mit dem soll es in der Liga nun weiter bergauf gehen. Schließlich ist der 16. Tabellenplatz alles andere als zufriedenstellend. Damit das als Nächstes beim FC Augsburg gelingt, dürfe Schalke "kein Prozent weniger Einsatzwille und Engagement auf den Platz bringen".

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