Bundesliga bei Hertha BSC

Schalke mit breiter Brust, aber auch viel Respekt nach Berlin

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Nach dem Sieg in Nizza geht es für Benedikt und Höwedes und Schalke 054 nun nach Berlin.

Schalke 04 fliegt mit viel Selbstvertrauen nach Berlin. Doch der Respekt vor Hertha BSC ist groß. S04-Trainer Markus Weinzierl zählt die Stärken auf.

Die Laune im Lager des FC Schalke 04 könnte kaum besser sein. Klar, die Königsblauen haben erneut ein starkes Spiel gezeigt – und mehr noch: Sie haben es für sich entschieden. Der Sieg in der Europa League beim OGC Nizza gibt dem Team viel Selbstvertrauen, denn: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, den Tabellenzweiten aus Frankreich so zu dominieren“, sagt Trainer Markus Weinzierl. Sportvorstand Christian Heidel ergänzt: "Im Fußball spielt der Kopf immer mit, deshalb war der Sieg in Nizza gut fürs Selbstvertrauen. Es wäre gelogen, wenn wir sagen würden, da ist keine Erleichterung."

Vor allem bei der Arbeit gegen den Ball überzeugte S04 und legte einen mehr als souveränen Auftritt hin. „Brutal gut“ sei das gewesen, meint der Manager: „Das ist im Moment der wichtigste Lernprozess der Mannschaft.“ Aber die Blau-Weißen um Eric Maxim Choupo-Moting wissen auch: „Jetzt sind wir gefordert, gegen Hertha BSC nachzulegen.“

Weinzierl warnt vor der Hertha

So breit die Brust der Schalker vor der Partie am Sonntag in Berlin (17.30 Uhr bei uns im Live-Ticker) auch ist: Genauso groß ist der Respekt vor der Truppe von Coach Pal Dardai. Schließlich steht sie nach zwei Bundesliga-Spielen noch ohne Punktverlust da. „Es gilt, bodenständig zu bleiben. Die Hertha ist gut in Form, ich erwarte ein enges Spiel“, sagt Weinzierl, der mit Schalke 04 am Samstagmorgen von Nizza weiter in die Hauptstadt flog. „Die Berliner haben gute Abläufe im Team, denn es gab kaum Veränderungen im Kader. Das ist eine gute Mannschaft, die sich gut entwickelt hat.“ Daher fordert Kapitän Benedikt Höwedes: "Wir müssen mutig und aktiv sein."

Das Warten auf den Ball - Bilder vom Schalker Sieg in Nizza

Mit welcher Elf der S04-Coach in Berlin beginnen will, lässt er noch offen. Zumal es noch das eine oder andere personelle Fragezeichen gibt. Leon Goretzka musste etwa in Nizza kurz vor Schluss angeschlagen ausgewechselt werden. „Wir müssen abwarten, ob es geht“, so Weinzierl. „Auch Matija Nastasic hat ein paar Probleme.“

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