Schalke zu Gast in Augsburg

Reuter: Weinzierls Abgang war enttäuschend und unglücklich

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Für Augsburgs Manager Stefan Reuter (l.) war der Abgang von Trainer Markus Weinzierl zu Schalke unglücklich und enttäuschend.

Hamm - Erstmals seit seinem Wechsel zu Schalke 04 kehrt Trainer Markus Weinzierl zum FC Augsburg zurück. Vom Publikum dürfte es Applaus geben. FCA-Manager Stefan Reuter ist aber weiterhin enttäuscht.

Für Markus Weinzierl dürfte es Samstag ein besonderer Moment werden. Der Trainer kehrt erstmals seit seinem Wechsel zum FC Schalke 04 an seine alte Wirkungsstätte beim FC Augsburg zurück. "Ich freue mich darauf, denn ich hatte vier tolle Jahre in Augsburg", sagt der 41-Jährige vor dem Aufeinandertreffen am Samstag (bei uns im Live-Ticker).

Sein Ex-Spieler und FCA-Kapitän Paul Verhaegh forderte die Fans zuletzt in der Bild auf, Weinzierl mit Applaus zu begrüßen: "Er hatte hier vier Jahre lang Erfolg und sich dann für eine neue Herausforderung bei einem großen Verein entschieden. Das ist legitim und nachvollziehbar. Man sollte ihm die Wertschätzung für seine getane Arbeit entgegenbringen."

Stefan Reuter dürfte das anders sehen. Einen offiziellen Abschied hat es nicht gegeben, und auch am Samstag werde es "von uns keine Blumen und auch keine offizielle Verabschiedung geben", sagt der Augsburger Manager der Sport Bild. "Aber ich bin mir sicher, dass unser ehemaliges Trainerteam vom Publikum mit Applaus empfangen wird."

Kader und Rückennummern des FC Schalke in der Saison 2016/2017

Reuter selbst macht derweil keinen Hehl darauf, enttäuscht von Weinzierl zu sein. Vor allem die Art und Weise des Abschieds schmeckte ihm nicht, dennoch werde er "Markus Weinzierl am Samstag die Hand reichen, das gehört sich so", erklärt Reuter. "Wir haben gemeinsam gigantische Dinge erlebt, doch der Abgang war für uns enttäuschend und unglücklich."

Dabei ging es wohl vor allem um Details beim Wechselpoker zu Schalke 04. Neben der Tatsache, dass es keinen offiziellen Abschied gab, wurde von FCA-Seite auch kritisiert, dass Weinzierl schon erste Interviews als Coach des Königsblauen gab - obwohl der Wechsel noch gar nicht offiziell verkündet worden war. ""Für uns war das schon verwunderlich. Es war eine schwierige Trennung", sagt Reuter.

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