Schalkes Neuzugang beeindruckt

Stambouli: Dafür fehlen mir die Worte

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Benajmin Stambouli (M.) ist beeindruckt von der Stimmung auf Schalke.

Gelsenkirchen/Nizza - Benjamin Stambouli erklärt, was ihn bei Schalke 04 bislang besonders beeindruckt habe. Gleichzeitig warnt er vor Europa-League-Gegner OGC Nizza.

Allzu lange ist Benjamin Stambouli noch gar nicht beim FC Schalke 04. Doch schon bei seinem ersten Spiel für die Königsblauen gegen den FC Bayern von Paris Saint-Germain eines aufgefallen: die Atmosphäre im Stadion.

„Für die Stimmung gegen Bayern fehlen mir die Worte“, sagte der 26-Jährige im Gespräch mit Sport1: „Ich habe die Leidenschaft und die Treue der Menschen zu diesem Verein erlebt.“ Positiv sei ihm auch aufgefallen, dass viele Anhänger schon sehr früh in die Arena gekommen waren: „Das Publikum auf Schalke unterscheidet sich von dem bei PSG: Hier singt das ganze Stadion, das ist in Paris etwas anders. Aber ganz ehrlich: Das ist vielleicht die beste Stimmung, die ich in meinem ganzen Leben erlebt habe.“

Doch nicht nur deshalb fühle er sich schon wohl auf Schalke. Nach seiner Kennenlernphase mit Mannschaft, Klub ist er sich sicher: „Wir werden gut zusammenarbeiten und alles dafür tun, den Verein voranzubringen. Es ist sehr angenehm hier.“

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Darüber könnte auch nicht der missglückte Bundesliga-Auftakt mit zwei Niederlagen hinwegtäuschen. „Im ersten Spiel“, erklärte Stambouli, „muss man sich immer erst finden, das zweite Spiel war gegen Bayern München – und das mit einer Mannschaft, die sich noch nicht so gut kannte. Dafür war es ein sehr gutes Spiel von uns. Wir haben die letzten Wochen gut gearbeitet, und das kann sich jetzt auszahlen. Die Spiele in Nizza und danach in der Bundesliga Berlin werden sehr wichtig sein.“

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Und mit OC Nizza warten in der Europa League (Donnerstag, 21.05 Uhr hier im Live-Ticker) immerhin der aktuelle Tabellenzweite der Ligue 1 – punktgleich mit Spitzenreiter PSG – auf S04. „Letztes Jahr haben sie eine sehr gute Saison gespielt, aber mit Hatem Ben-Arfa einen Spieler verloren, der daran großen Anteil hatte“, sagte Stambouli: „Mit ihm konnte ich in Paris noch kurz zusammenspielen. Valere Germain, der ein wichtiger Stürmer für Nizza war, ist jetzt zu Monaco zurückgekehrt. Auf der anderen Seite ist Mario Balotelli neu gekommen und Younes Belhanda, der auch schon auf Schalke gespielt hat. Sie haben eine Mannschaft, die versucht, Fußball zu spielen. Die haben ihre Qualitäten, und es wird ein ziemlich schwieriges Spiel.“

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