Kritik am Trainer?

Wegen Facebook-Eintrag: Barnetta in Erklärungsnot

Tranquillo Barnetta
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Tranquillo Barnetta musste eingestehen, dass er die Postings auf seinem Facebook- und Twitter-Account gar nicht selbst macht.

Mönchengladbach - Mittelfeldspieler Barnetta vom FC Schalke 04 saß am Samstag beim Spiel auf der Bank - und kommentierte die Entscheidungen seines Trainers via Facebook. So sah es zumindest aus.

Tranquillo Barnetta hatte gar nicht gespielt, und doch war der Schweizer nach Schalkes 1:4 in Mönchengladbach Gesprächsthema Nummer eins. Auslöser war ein dämlicher Eintrag auf der offiziellen Facebook-Seite des 29-Jährigen. „3 Wechsel, kein Quillo! Na dann: hopp Gladbach“ war dort zu lesen. Ein klarer Affront gegen den eigenen Verein. Horst Heldt ahnte sofort, dass an der Sache etwas faul war. „Zu dem Zeitpunkt hat Tranquillo sich aufgewärmt, und er hatte sicher nicht das Handy in der Hand“, sagt der Schalke-Manager. Wenig später war auch Barnetta um Schadensbegrenzung bemüht. Sein Account werde von einem Freund gepflegt, gab der Mittelfeldspieler zu Protokoll.

Der Shitstorm war da schon nicht mehr zu stoppen. Barnetta versuchte dennoch, die erzürnten Schalke-Fans zu beruhigen. Sein Freund habe „aus der Emotion heraus einen Beitrag veröffentlicht, der zu Verwirrung geführt hat“, war am Abend auf besagter Facebook-Seite zu lesen: „Die Entscheidungen des Trainers würde ich sicher nicht öffentlich kommentieren. Glück auf, euer Quillo!“ Der alte Eintrag war da längst gelöscht.

sid

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