WERNE ▪ Den Handballnachwuchs aus Lemgo, Bremen und Hannover hat Wernes Sportler des Jahres in dieser Saison schon geschlagen.

Philipp Strack, hier mit Janine Vehring (l.) und Philine wernke, ist Sportler des Jahres
In seinem letzten Jugendjahr führt Philipp Strack als Mittelmann den Nachwuchs des ASV Senden in die Spitzengruppe der Jugendhandball-Bundesliga Nord. Dort heißen die Gegner GWD Minden oder TuSEM Essen.
Platz sechs steht derzeit zu Buche bei 16:12 Punkten. Wozu Strack und seine Mitspieler in der Lage sind, haben sie schon bewiesen: Spitzenreiter Hannover-Burgdorf hat nach sieben Siegen seine erste Niederlage in Senden kassiert. „Wir haben leider ein paar andere Spiele verschenkt, sonst ständen wir noch besser da“, gesteht Philipp ein.
Viel zu verdanken hat er sicherlich seinem Vater Klaus Stein-Strack, der früher auch beim TV Werne Jugendtrainer war. „Mein Vater hat sehr viel Zeit investiert“, dankt Philipp seinem „Chauffeur“, der ihn zum Training gefahren hat, während der Einheit dablieb und seinen Filius anschließend wieder nach Hause kutschierte. Vater Strack ist obendrein Betreuer und Organisator der Mannschaft.
Phlipps Erfolgsbilanz mit dem ASV lässt sich sehen: Bezirksmeister in der C-Jugend, in der B-Jugend Vizemeister in der Oberliga hinter Erz-Rivale Minden und später Vizewestfalenmeister – auch hinter Minden. In der A-Jugend gelang auf Anhieb der Sprung in die höchste Spielklasse Regionalliga und im Sommer der Aufstieg in die neugegründete Jugendhandball-Bundesliga.
Wie es nach der Jugend weitergeht, ist offen: Die Sendener Senioren stehen vor dem Sprung in die Oberliga, aber auf Philipp dürften noch andere Aufgaben warten. Er will aber erst einmal die Zeit genießen – in der Jugendbundesliga und als Wernes Sportler des Jahres. ▪ tom



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