Vor zwei Wochen schrieb ich die letzte Kolumne und war sehr zuversichtlich, dass ich spätestens mit der heutigen Ausgabe Premiere feiern kann und von dem ersten Saisonerfolg berichten darf...
Warum ich mir da so sicher war?
Erstens, weil wir richtig gut trainiert haben, zweitens, weil wir gegen die beiden Nachwuchsmannschaften von Parchim und Münster antreten durften.
Mit 0:3 aus unserer Sicht mussten wir eine weitere Niederlage einstecken. Nachdem nun der erste Schock und die erste Frustration abgeklungen sind, kann ich sagen: Wir waren zwar nicht sonderlich gut, aber die Mädels vom USC haben einfach richtig toll gespielt. Da sah man deutlich den Unterschied zwischen Hobby und "Beruf(ung)"! Für uns ist es ein zeitaufwändiges Hobby neben Studium, Beruf und sonstigen Verpflichtungen... Die Mädels vom USC gehen aufs Internat, trainieren zweimall am Tag und sind die Hoffnung des deutschen Volleyballs!
Nicht umsonst spielen mehrere von ihnen in den Jugensnationalteams oder rücken in die 1. Bundesliga hoch, so wie unsere Freundin Alisha Ossowski, die noch vor zwei Jahren mit uns die Regionalligameisterschaft feierte, um danach auf das Internat zu wechseln. Mittlerweile gehört sie zum Kader der ersten Mannschaft des USC. Lishi, wir sind stolz auf dich!
Deswegen möchte ich jetzt auch nicht mehr über die zwei Niederlagen jammern, die damit das Dutzend vollgemacht haben, ich bin mir sicher unsere Chance kommt noch!
Ein Ausblick auf das nächste Wochenende: Am Samstag empfangen wir um 19 Uhr in der Linderthalle die Mannschaft vom VT Aurubis Hamburg. Bis zum letzten Spieltag der Tabellenführer, nach einer knappen Niederlage gegen Oythe aktueller Zweiter und damit Teil des Spitzentrios der Liga. Nicht unbedingt der Gegner, den man sich wünscht, wenn man den ersten Saisonerfolg einfahren möchte, aber in einem Punkt bin ich mir sicher: Wenn wir an die Leistung vom letzten Heimspiel anknüpfen können, mit unserem tollen Publikum im Rücken, werden wir auch hier eine tolle Partie bieten.



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