Helau zusammen, basketballfreies Wochenende, basketballfreie Kolumne. Ich hoffe, ihr hattet eine gute Karnevalszeit. Meine Freunde haben sich mal wieder selbst in ihren Kostümen übertroffen.
Von Jan König
Als Legomännchen, Gorilla oder Power Ranger liefen sie in Werne, Köln und Düsseldorf durch die Gegend. Ich selber bin nicht so der Jeck und lag am Rosenmontag auch mit einer Erkältung im Bett (was mich natürlich nicht davon abhielt, bereits am Donnerstag Altweiber zu feiern). Aber die Geschichten die man so mitkriegt über Facebook, WhatsApp und Co., die sind natürlich einzigartig. Und: Nein, die werde ich öffentlich nicht preisgeben :-)
Ich will am liebsten jeden Tag mit meinen Freunden, Familie und meiner Freundin verbringen. Am besten mit allen gleichzeitig. Die erwarten das schließlich auch von mir. Daher fahre ich tausende von Kilometer jeden Monat durch NRW . Und das tu ich gerne, denn nur so finde ich einen Ausgleich zu Job und Sport. Echte Freunde wissen auch, dass man sie schätzt, auch wenn man mal einen Termin absagen muss. Genau diese Personen sind das wichtigste im Leben. Sie geben Halt und hören zu. Was ich sagen will: Manchmal ist weniger mehr. Ich habe für mich entschieden, mich von allen extrinsischen Einflüssen nicht mehr unter Druck zu setzen. Da wären wir gleich beim Thema Burn-Out. Google findet mir fast 66 Mio. Treffer zu dem Thema und die Amerikaner kennen diesen Ausdruck nichtmal, obwohl er aus ihrer Sprache stammt. Jedes hochwertige Magazin hatte das Thema schon auf dem Cover: Spiegel, Stern, Focus. Es ist eine anerkannte Krankheit geworden. Im Gedächtnis bleibt der Fall Robert Enke. Zu viel Druck schadet nicht nur der Leistung, sondern auch dem Menschen selber.
Von daher, achtet darauf, dass ihr in eurem Leben eine gute "Work-Life-Balance" (ich liebe diesen Ausdruck) findet und die schönen Momente die stressigen und unangenehmen verdrängen. Das wichtigste ist, dass man selber mit seiner Situation glücklich ist.
Bleibt sportlich



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