KREIS SOEST ▪ Preußen TV Werl ist doch weiter im Rennen beim Warsteiner Masters. Der A-Kreisligist profiierte vom Rückzug des VfK Iserlohn. Der Bezirksligist hatte mit vier verletzten und einem gesperrten Spieler am Wochenende einen zu großen Aderlass erlitten, kann daher in zwei Wochen bei der Lucky-Loser-Runde keine Mannschaft mehr stellen.

B-Kreisligist SV Eilmsen verpasste eine Platzierung in der B-Liga-Wertung. ▪
Da jede Halle einen Anspruch auf drei Plätze bei der Lucky-Loser- und Endrunde hat, rückte somit der Viertplatzierte Preußen TV Werl nach. „Ich muss den Rückzug der Iserlohner so akzeptieren. Es ist ja noch so rechtzeitig, dass sich Werl auf die Lucky-Loser-Runde vorbereiten kann“, wickelte Turnier-Organisator Dieter Bethlehem diesen Fall ganz schnell ab. Die Werler spielen damit in der Gruppe Warsteiner Orange. Gegner sind der SV Welver, FC Mönninghausen, TuS Wadersloh und GW Allagen. Die Preußen dürfen also einen zweiten Anlauf in heimischer Halle nehmen, um doch noch den Sprung in die Endrunde zu schaffen. Damit sind sie auch wieder in der Verlosung bei der Verteilung der Geldpreise der A-Liga-Wertung. Aktuell sind noch zehn A-Ligisten vertreten. Der SV 03 Geseke als feststehender Endrunden-Teilnehmer liegt dabei bislang am besten im Rennen.
Auch die B-Liga-Wertung konnte noch nicht abschließend berechnet werden. Denn mit Viktoria Lippstadt und der SpVg Möhnesee sind hier noch zwei Teams im Rennen. Sie ermitteln in Werl die ersten beiden Plätze. Dritter ist in jedem Fall SW Andreasberg, Vierter der TV Borgeln. Beide wurden in ihren Hallen jeweils Vierte, Andreasberg hatte das bessere Torverhältnis. Komplett ist bereits die C- und D-Liga-Wertung. Hier ist keine Mannschaft mehr im Rennen. Sieger wurde der SSV Hamm vor dem SV Eintracht Paderborn. Der SV Lüttringen freut sich als Dritter über 100 Euro. SF Effeln wurde Vierter.
Ihre Geldpreise müssen die Vereine wie immer bei der Siegerehrung am Sonntag, 29. Januar, nach dem Finale direkt in Werl abholen, ansonsten verfallen diese. Bereits einen Tag zuvor haben noch sechs Mannschaften die Chance, ihre nächste Vereinsfeier mit Naturalien aufzuwerten. Denn sechs Teams haben sich für das Finale der Aktion „Hilf dem Coach“ qualifiziert. Germania Flierich-Lenningsen, TSV Rüthen, SC Neheim, Vorwärts Ahlen, SV Hilbeck und SC Lippetal haben die Ausscheidungen in ihren Hallen gewonnen. In den anderen drei Hallen kam mangels Bewerber kein Wettbewerb zustande. „Das muss wohl erst noch anlaufen und sich herumsprechen für das nächste Jahr. Vielleicht ändern wir den Modus auch ein wenig ab“, machte sich Bethlehem Gedanken.
„Hilf dem Coach“ ist eine neue Spielform, bei der die Trainer der Mannschaften gemeinsam mit einem Spieler einen Parcours zu bewältigen hatten. Die Schnellsten wurden Hallensieger und nehmen nun am Lucky-Loser-Tag an einem Neunmeter-Schießen mit Hindernissen teil. In Herzfeld zum Beispiel nahmen fünf Teams teil. Es wurde zu einer spannenden Angelegenheit. Denn die Juroren Dirk Schneller und Marco Hölscher von Ausrichter SG Oestinghausen hatten einen Gleichstand zwischen SG Oestinghausen und dem SC Lippetal ermittelt. Also mussten die vier Ballsprinter erneut um die Pylonen flitzen. Erneut wurde es spannend. SG Oestinghausen mit Coach Carsten Scholle und Spieler Alex Ronneburg kamen auf 71 Sekunden (36 plus 35). Die Herzfelder Nachbarn waren jedoch einen Tick schneller. Trainer Holger Bosmans und Spieler Matthias Willenbrink waren jeweils eine Sekunde schneller als ihre Rivalen, so dass in der Endabrechnung zwei Sekunden Vorsprung zu verzeichnen waren.
Für das andere Zuschauerspiel, der Lattenkracher, endete am Sonntag die Bewerbungsfrist. Knapp 300 Leute wollen um die 10 000 Euro mitschießen. Die Warsteiner Brauerei wird nun zehn Teilnehmer auslosen, die dann am Sonntag, 29. Januar, von der Mittellinie aus auf die Torlatte zielen werden. Die Teilnehmer werden benachrichtigt. ▪ jb/dw
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