HERZFELD - Landesligist SG Oestinghausen ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Als Ausrichter in der Herzfelder Halle setzten sich die Schwarz-Gelben im Finale gegen den AKreisligisten TuS Wadersloh durch, der ebenso für die Lucky- Loser-Runde qualifiziert ist wie Bezirksligist Westfalen Liesborn.

SW Hultrop scheiterte als Viertplatzierter denkbar knapp. Ausgeschieden in der Zwischenrunde sind zudem SF Ostinghausen, der SC Lippetal und Germania Hovestadt. Die Oestinghauser starteten schleppend ins Turnier, verwalteten das frühe 1:0 durch Ronneburg gegen Wadersloh über die volle zehn Minuten. Gegen Nachbar SW Hultrop kassierten die Schwarz-Gelben eine kalte Dusche, als Thomas trocken abzog. Mit einem Doppelschlag durch Pipers und Lars Werthschulte drehte das von Carsten Scholle betreute Team den Spieß aber um, legte in der Schlussminute durch Werthschulte noch einmal nach.
Gegen Liesborn, nominell der ärgste Konkurrent, bestimmte Oestinghausen im Hauptrunden-Endspiel das Geschehen, lief nach einigen vergebenen Chancen einem Rückstand hinterher, ehe De Smet nach Pipers-Pass erfolgreich war. Als Polzin nach Ronneburg-Vorarbeit 30 Sekunden vor Schluss das 2:1 für seine Farben markierte, schien der Finaleinzug perfekt. Doch die Oestinghauser schliefen, kassierte nur zehn Sekunden später den Ausgleich. In der Verlängerung hatte Pipers und Werthschulte die ersten Chancen, ehe Liesborn den Pfosten traf. 30 Sekunden vor dem Abpfiff bewahrte Klein nach De Smet- Pass sein Team vor dem drohenden Neunmeterschießen. Im Finale stand SGO dem TuS Wadersloh gegenüber, der als Sieger der Qualifikationsrunde vor seinem elften Spiel stand. Dennoch gehörten dem A-Ligisten die ersten Chancen, die SGO-Keeper Schulte zunichte machte. Der erste Schuss auf das Wadersloher Tor durch Polzin war hingegen drin. Danach verpasste Oestinghausern die Vorentscheidung, hatte ein halbes Dutzend Gelegenheiten, vergab sie aber allesamt. So kam Wadersloh durch Niehüsers Tor zum Ausgleich und in die Verlängerung. Hier ließ das erlösende zweite Tor für die Schwarz-Gelben nicht lange auf sich warten, traf doch Werthschulte nach nur 40 Sekunden.
Zweitbeste heimische Mannschaft war SW Hultrop. Dabei machten es die Schwarz-Weißen zunächst spannend, brauchten im Lokalderby gegen Hovestadt das Neunmeterschießen. Entscheidend war hier vor dem 5:3 durch Pahl, dass SWHKeeper Kozikar den Schuss von Höttge abwehrte.
Nach ihrer Niederlage gegen Oestinghausen standen die Windmüller vor ihrem nächsten Derby, diesmal gegen Lippetal. Die Herzfelder gingen zwar durch Willenbrink in Führung, doch nach Mattausch drehte mit seinen Toren den Spieß um, wobei in der Schlussminute Flecke und Marcel Rofalski die seheneswerte Vorarbeit leisteten. Im entscheidenden Spiel um den Einzug in die Lucky- Loser-Runde gegen Wadersloh vergaben die Hultroper aber sieben Chancen, während der Gegner nur drei hatte. In der Verlängerung verkrampften die Schwarz-Weißen und kassierten das Wadersloher „Golden Goal“.
Der SC Lippetal tröstete sich nach nur einem Sieg gegen Sünninghausen damit, den Wettbewerb „Hilf dem Coach“ gewonnen zu haben. Germania Hovestadt schlug sich als einziger B-Ligist in der Zwischenrunde wacker und wurde wie das einmal siegreiche Ostinghausen sowie Liesborn mit dem Publikumspreis belohnt.
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