MOSLESFEHN ▪ Der TV Westfalia hat den Sprung zur DM-Endrunde geschafft. Der 3:0-Sieg gegen Schwerin brachte die Entscheidung.

Rund 200 Kilometer hatten die Faustballerinnen des TV Westfalia Hamm Sonntagnachmittag vom Auswärtsspieltag in Moslesfehn zurückzulegen. Eigentlich keine schöne Beschäftigung an einem Sonntagnachmittag, ungefähr zwei Stunden auf der Autobahn zu verbringen. Doch dem Team des Trainerduos Jan und Ina Pannewig machte die Fahrt über die A1 nicht allzu viel aus, denn im Tross des TV Westfalia herrschte beste Laune. Der Grund: Die Hammerinnen hatten als Dritter der Bundesliga Nord die Qualifikation zur Endrunde um die Deutsche Meisterschaft in Calw in drei Wochen geschafft. „Die Stimmung war natürlich entsprechend“, freute sich Jan Pannewig.
Einen Sieg aus zwei Begegnungen benötigte der TV Westfalia am letzten Spieltag der Bundesliga noch, um bei der finalen Runde in Baden-Württemberg dabei zu sein. Und dies schafften die Hammerinnen gleich in der ersten Partie gegen den Tabellenletzten ESV Schwerin, den der TVW mit 3:0 (11:8, 11:7, 11:8) bezwang. Lediglich zu Beginn des ersten Durchgangs war den Westfalia-Spielerinnen die Nervösität anzumerken, danach hatten sie den ESV klar im Griff und setzten sich verdient in drei Sätzen durch. „Der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet“, sagte Pannewig. „Schwerin konnte uns nie unter Druck setzen und hat es uns recht leicht gemacht.“
Die Zeit bis zur Endrunde am 3. und 4. März wollen die Hammerinnen nun nutzen, um optimal vorbereitet nach Calw zu reisen. Über das Karnevals-Wochenende soll sogar ein kleines Trainingslager stattfinden. „Wir müssen zusehen, dass wir weiter im Rhythmus bleiben. Daher werden wir jetzt viel spielen“, erklärte Pannewig seine Pläne für die nächsten drei Wochen. ▪ –pad–



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