Den Zeitpunkt betrachtet Rhynerns Coach mit gemischten Gefühlen. „Für mich als Trainer kommt diese Partie eigentlich zu früh“, sagt Mehnert, erkennt aber auch Vorteile in der Terminierung: „Da bekommen wir unsere Defizite gleich klar aufgezeigt.“ Die Ostwestfalen haben bereits eine Woche vor der Westfalia das Training aufgenommen. Daher geht Mehnert davon aus, dass die Elf von Trainer Markus Reiter schon „ein Stück weiter“ ist als das eigene Team. „Ich erwarte einen starken Gegner, der guten Fußball bieten wird“, erklärt der Westfalia-Coach. Das Ergebnis spiele für ihn dabei „eine untergeordnete Rolle. Da werden wir nicht zu viel hinein interpretieren.“
Die Rhyneraner trainieren in dieser Woche einen Mix aus Ausdauer- und spielerischen Elementen. „Es geht darum, sich gut zu bewegen. Die Jungs sollen Spaß daran haben, dass über 90 Minuten der Ball dabei ist“, betont Mehnert, der die Begegnung mit dem SCW „wie eine Ausdauereinheit“ wertet. Ganz neu gewöhnen müssen sich seine Akteure an das Spielgerät aber nicht, denn auch in den Einheiten mit konditionellem Schwerpunkt sei der Ball häufig dabei, so Rhynerns Trainer.
Die Neuzugänge Marcel Klemmer, Marco Köhler, Tobias Urban, Mahmut Yavuzaslan und Lennard Kleine gehören am Donnerstag zum Kader. Mehr als ein halbes Dutzend Spieler steht Mehnert indes noch nicht zur Verfügung. Dennis Wegner, David Schmidt, Emir Bajric, Dustin Wurst und Felix Bechtold weilen im Urlaub. Außerdem befinden sich Mathieu Bengsch (Schleimbeutelentzündung) und Sergej Petker (Schambeinentzündung) nach ihren Verletzungen noch im Aufbautraining. Miguel Dotor Ledo trainierte zuletzt individuell, da er muskuläre Probleme in der Kniekehle hat, deren Ursache noch nicht geklärt ist. Dafür holt Mehnert mit Felix Krellmann, Tim Lorenz, Jan Kleine und Dennis Idczak ein Quartett aus dem Kader der U 23 der Westfalia, so dass 16 Feldspieler bereit stehen. ▪ cm















