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Westermann erlöst den SSV Hamm

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HAMM ▪ Zu einem 60:56 (30:23)-Sieg kam der SSV Hamm gegen den BC 70 Soest und zog durch den wichtigen Erfolg im Abstiegskampf der Basketball-Oberliga mit dem Tabellenachten gleich. „Ich bin natürlich froh, dass wir gewonnen haben“, so SSV-Trainer Vladimir Docenko. „Allerdings ist nicht alles optimal gelaufen. In der Offensive haben wir wohl unsere schlechteste Saisonleistung gezeigt, und um den direkten Vergleich gegen Soest für uns zu entscheiden, hätten wir nach der Hinspielniederlage einen Sieg mit zwölf Punkten gebraucht.“ Immerhin vergrößerten die Südener den Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf vier Zähler.

Janneck Westermann (rechts). ▪

© Wiemer

Janneck Westermann (rechts). ▪

In der Anfangsphase herrschte in dem richtungweisenden Match auf beiden Seiten große Nervosität, was sich in vielen Fehlwürfen, leichten Ballverlusten und technischen Fehlern zeigte. In der Defensive arbeiteten die Gastgeber sehr gut. Besonders Dennis Wirtelarz zeigte eine starke Leistung, störte die gegnerischen Aufbauspieler Julian Klespe und Nico Engelmann entscheidend, so dass die Soester selten zu klaren Angriffsaktionen kamen. BC-Center Wilhelm Köhler war es, der die Gäste mit seinen Einzelaktionen und insgesamt 24 Punkten im Rennen hielt.

Nach einem 13:10 (10.) wurden die Baskets im zweiten Viertel stärker, machten elf Punkte in Folge und setzten sich auf 24:10 ab (16.). Dann sorgte vor allem der Unparteiische Heinz Kütenbrink mit einigen seiner Entscheidungen für großen Unmut bei den rund 100 Zuschauern in der Carl-Diem-Halle. „Da hatten wir eine starke Phase, haben uns aber durch den Schiedsrichter aus der Ruhe bringen lassen“, meinte Docenko. So gelang es den Soestern, den Rückstand bis zur Halbzeit wieder auf 30:23 zu verkürzen.

Nach dem Kabinengang bauten die Baskets ihren Vorsprung im dritten Viertel erneut auf 47:35 aus (30.). In einer zerfahrenen Partie waren es vor allem die kämpferischen Qualitäten, die die Südener in die Waagschale warfen, das Passspiel war dagegen zu langsam.

Im Schlussviertel begann für das Hammer Team das große Zittern. Die Gäste gewannen plötzlich die Offensivrebounds und kamen in der 38. Minute bis auf zwei Zähler heran (56:54). Dabei zeigten sie jedoch eine Freiwurfschwäche – gleich fünf von sechs Würfen verfehlten den Korb. 13 Sekunden waren beim Stand von 56:55 noch zu spielen, als Janneck Westermann die Baskets in der letzten Sekunde ihrer Angriffszeit mit einem Drei-Punkte-Wurf erlöste. Für den Schlusspunkt zum 60:56 sorgte Timo Tübel von der Freiwurflinie.

„Positiv war, dass wir sehr gut gegen die Center verteidigt und den Gegner bei unter 60 Punkten gehalten haben“, war Vladimir Docenko nach dem wichtigen Sieg erleichtert. ▪ St

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