029.01.12|Hamm|Hamm|
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BERGNEUSTADT ▪ Den erwarteten Pflichtsieg haben die Zweitliga-Tischtennisspielerinnen des TuS Uentrop beim TTC Schwalbe Bergneustadt eingefahren, dabei allerdings mehr Mühe gehabt, als erwartet.

Nadine Sillus
6:2 hieß es am Ende für den Tabellenführer bei den noch ohne Punkt am Ligaende rangierenden Oberbergischen. „Ich hatte im Vorfeld zwar ein 6:1 für uns getippt, aber das ist nun wirklich kein Beinbruch“, sagte Uentrops Nummer drei, Nadine Sillus, zeigte sich aber dennoch sehr zufrieden über den Erfolg ihres Teams. „Teilweise waren sehr enge Partien dabei. Aber die Stimmung in der Halle war gut – das hat richtig Spaß gemacht.“
Dass die Freude im Uentroper Lager sogar noch ein wenig größer wurde, lag an der Nachricht aus Kleve. Denn dort hatte der härteste Verfolger der Hammerinnen, der TuS Bad Driburg, überraschend beim 3:6 zwei weitere Punkte im Kampf um die Meisterschaft liegen gelassen. Damit ist der Vorsprung der Uentroperinnen gegenüber Bad Driburg auf drei Zähler angewachsen. „Ich denke, dass unser größter Gegner im Kampf um Platz eins jetzt der TTV Hövelhof sein wird“, sagte Sillus mit Blick auf den Tabellendritten, der bei einem Spiel Rückstand nur zwei Zähler hinter dem TuS liegt. „Das wird ein richtiges Endspiel.“
In den Doppeln setzten sich Yuko Imamura und Lara Broich gegen Hellena Hempe und Meike Schnitzler deutlich in drei Sätzen durch, während Sillus und Alexandra Scheld gegen das Spitzenduo Andrea Todorovic/Judith Hanselka nach einem dramatischen Match knapp im fünften Durchgang mit 8:11 unterlagen. „Da haben wir ein bisschen Pech gehabt, nicht konsequent durchgespielt“, sagte Sillus selbstkritisch. „Deswegen haben wir letztlich verloren.“
Auch nach den ersten beiden Begegnungen am oberen Paarkreuz blieb die Partie offen, denn die serbische Nationalspielerin Todorovic erwies sich noch in vier Sätzen als zu stark für Yuko Imamura, während Alex Scheld sicher mit 3:1 gegen Hanselka gewann. Am unteren Paarkreuz wurden Sillus und Broich ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Beide blieben ohne Satzverlust und sorgten so für die Vorentscheidung (4:2). Hochdramatisch entwickelten sich dann die letzten beiden Begegnungen des Tages. Sowohl Alex Scheld gegen Todorovic als auch Yuko Imamura gegen Hanselka mussten über die volle Spielzeit von fünf Sätzen gehen. Erst im entscheidenden hatten beide dann ihre Gegnerinnen sicher im Griff und sorgten so für den deutlichen 6:2-Endstand. „Das war noch einmal richtig gut von beiden – mit tollen Ballwechseln“, freute sich Sillus, die es sich mit ihrer Mannschaft anschließend gut gelaunt beim gemeinsamen Abendessen schmecken ließ. ▪ güna
Ergebnisse: Hempe/Schnitzler – Imamura/Broich 8:11, 5:11, 7:11; Todorovic/Hanselka – Sillus/Scheld 10:12, 7:11, 12:10, 16:14, 11:8; Todorovic –Imamura 11:7, 11:6, 11:13, 11:6; Hanselka – Scheld 9:11, 4:11, 11:7, 6:11, Hempe – Broich 5:11, 4:11, 6:11; Schnitzler – Sillus 3:11, 7:11, 3:11; Todorovic – Scheld 14:12, 12:10, 4:11, 8:11, 7:11; Hanselka – Imamura 10:12, 9:11, 11:8, 11:8, 4:11

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