HAMM ▪ Das Feld bekommt Konturen. Und obwohl der Meldeschluss erst am Montag ist, nimmt Turnierdirektor Günter Darenberg die derzeitige Namensliste bereits mit einem zufriedenen Lächeln zur Kenntnis.

© Rother
Manon Kruse ▪
Kein Wunder: 14 der Tennisspielerinnen, die den Start bei der 20. Auflage den „Sparkasse Hamm Ladies Open“ zugesagt haben, werden unter den Top 100 der deutschen Rangliste geführt. Und der Name, der derzeit an der Spitze des Feldes thront, sorgt für besondere Freude bei Darenberg: Vorjahressiegerin Daria Gajos (TC RW Seeburg/DTB 24) will bei dem Turnier beim TuS 59 Hamm, das in einer Woche beginnt und am 19. Februar endet, ihren Titel verteidigen. „Sie steht mit ihrem attraktiven Powertennis stellvertretend für die jüngeren Jahrgänge“, sagt Darenberg über die 17-Jährige und merkt zugleich an, dass „seinem“ Turnier wieder ein „Kampf der Generationen“ bevorsteht.
Denn in dem Feld tummeln sich auch wieder einige erfahrene Akteurinnen. Beispielsweise Lokalmatadorin Manon Kruse (Ruderclub Hamm/DTB 40). Oder Svenja Weidemann (Ski-Club Ettlingen/DTB 80), Finalisten von 2010. Die beiden 31-Jährigen duellierten sich im vergangenen Jahr im Damen-30-Endspiel der Deutschen Meisterschaften in Worms, Weidemann triumphierte damals mit 6:2, 6:1. Dass beide wieder dabei sind, freut Darenberg mindestens genauso. Schließlich gehört es zur Turnier-Philosophie, Spielerinnen zu präsentieren, „mit denen die Zuschauer auch etwas verbinden können“. Sprich: die sich durch mehrfache Teilnahmen bereits zum Inventar der mit 5 000 Euro dotierten Veranstaltung, bei der auch Punkte für das nationale Ranking vergeben werden, zählen.
Da ist er wieder, der „Kampf der Generationen“. Kruse wird sich beim TuS 59 abermals mit deutlich jüngeren Kontrahentinnen messen müssen, sie weiß, dass mit der Altersdifferenz auch ein Unterschied in der Spielweise einhergeht. Mehr Variabilität auf der einen, ein höheres Tempo auf der anderen Seite. „Das Ganze“, meint Kruse, „ist schneller geworden. Aber auch ein wenig oberflächlicher.“ Weshalb der Hammerin dank ihrer Routine auch vor dem Kräftemessen mit der jüngeren Konkurrenz nicht bange ist. „Mein oberstes Ziel ist es, bei dem Turnier Spaß zu haben. Und das wird ganz sicher der Fall sein“, sagt Kruse. „Mit dem Spaß könnte dann auch der Erfolg kommen.“ ▪ fh



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